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1&1 Kostenfalle: Wenn die Flatrate keine Flatrate ist

Durchs Home Office werden Telefonkonferenzen aktuell auch mal übers heimische Festnetz geführt. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen berichtet, erleben 1&1-Kunden dabei jedoch eine böse Überraschung auf der Rechnung.

Denn auch wenn sie eine Flatrate bei 1&1 gebucht haben, bedeutet das nicht, dass Konferenzschaltungen dadurch abgedeckt sind. Diese werden mit 2,9 Cent pro Minute berechnet. Wer bei 20 Arbeitstagen im Monat täglich zwei Stunden in Telefonkonferenzen verbringt, muss somit mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 70 Euro rechnen.

Eine Warnung vor diesen Zusatzkosten gibt es bei der Einwahl in eine Konferenz nicht. Die zusätzlichen Kosten finden sich lediglich in der erweiterten Preisliste mit „Servicedienste, die über geografische Festnetzrufnummern realisiert werden – 0,029 Euro“. Zusätzlich findet sich dort ein Link zu einer Rufnummernliste, die zu den kostenpflichtigen Nummern gehören. Die Liste enthält rund 5.000 Festnetzrufnummern und ist somit nicht gerade übersichtlich. Außerdem wird sie von 1&1 stetig erweitert. Seit Ende März sind 25 Rufnummern dazu gekommen. Ein Überblick ist also kaum möglich.

Wer aus beruflichen Gründen darauf angewiesen ist, sollte unbedingt bei seiner Firma eine Kostenübernahme anfragen. Außerdem sollte in Betracht gezogen werden den Provider zu wechseln, denn es gibt bereits Anbieter ab 5 Euro im Monat, die keine zusätzlichen Telefonkonferenzgebühren erheben. Dies ist bei fast allen Anbietern der Fall – nur eben nicht bei 1&1.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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