News

2,2 Millionen Euro für Router an Berliner Schulen

Der Berliner Senat will die Missstände an den Schulen, welche durch eine fehlende Glasfaseranbindung resultieren, mit LTE-Routern beheben. Dafür werden 2,2 Millionen Euro bereit gestellt, um 10.000 Router für 600 Schulen zu beschaffen.

Mobile Router als Zwischenlösung

Die LTE-Router für die 600 Schulen reichen dann für jeweils 16 Klassenzimmer der Schulen. Geliefert werden die Router an die Berliner Schulen von Vodafone und der deutschen Telekom. Beide Unternehmen liefern jeweils 5.000 Router mit einer unlimitierten Datennutzung. Nach der Senatsverwaltung sollen die Router erst einmal eine Art Zwischenlösung sein und gerade den aktuellen Hybridunterricht verbessern.

Der Vorsitzender des Landeselternausschusses will den Hybridunterricht dahingehend verbessern, dass auch „die Schülerinnen und Schüler, die zuhause bleiben, nicht erst mit Aufgabenblättern versorgt werden müssen, sondern wirklich am Unterrichtsgeschehen teilnehmen können“. Bildungssenatorin Sandra Scheeres sagte zur Bereitstellung von LTE-Routern: „Wir stellen unseren Schulen mit den mobilen LTE-Routern eine zügige und unbürokratische Unterstützung bereit.“  Langfristiges Ziel ist der Ausbau einer leistungsstarken Breitband-Glaserfaseranbindung aller Schulstandorte, der Ausbau wird allerdings noch Zeit in Anspruch nehmen und wurde leider auch seit Jahren nicht in angriff genommen. Mit den LTE-Router gibt es dann zumindest eine schnell realisierbare Zwischenlösung, bis es an den Ausbau der Glasfaseranbindung geht.

Router reichen nicht aus

Damit alle Räume der Berliner Schulen über eine Internetanbindung verfügen, reichen die bestellten LTE-Router jedoch nicht aus. Karin Stolle, Leiterin der Schule an der Jungfernheide gab bekannt, dass sie 60 Router benötigen würden, damit alle Räume versorgt werden.

Die Anschaffung der LTE-Router für die Berliner Schulen ist dringend notwendig, weil eben noch keine Glasfaseranbindung vorhanden ist. Die zuständige Senatsverwaltung gab gegenüber der Berliner Bildungszeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bekannt, das im Moment nicht eine der mehr als 600 allgemeinbildenen Schulen in der Stadt an das Glasfasernetz angebunden ist.

Wieviel die LTE-Router kosten werden ist noch nicht genau bekannt. Nach Berichten von Inforadio liegt der Anschaffungspreis eines Routers bei ca. 100 Euro und die monatlichen Kosten belaufen sich auf zehn Euro. Damit liegen die gesamten Anschaffungskosten bei ca. einer Million Euro und die laufenden jährlichen Kosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro.

Quelle
Golem

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

Neue Antworten laden...

Simon

Administrator

5,105 Beiträge 4,121 Likes

Der Berliner Senat will die Missstände an den Schulen, welche durch eine fehlende Glasfaseranbindung resultieren, mit LTE-Routern beheben. Dafür werden 2,2 Millionen Euro bereit gestellt, um 10.000 Router für 600 Schulen zu beschaffen.
Mobile Router als Zwischenlösung
Die LTE-Router für die 600 Schulen reichen dann für jeweils 16 Klassenzimmer der Schulen. Geliefert werden die Router an die Berliner Schulen von Vodafone und der deutschen Telekom. Beide Unternehmen liefern jeweils 5.000 Router mit einer unlimitierten Datennutzung. Nach der Senatsverwaltung sollen die Router erst einmal eine Art Zwischenlösung sein und gerade den aktuellen Hybridunterricht verbessern.
Der Vorsitzender des Landeselternausschusses will den Hybridunterricht dahingehend verbessern, dass auch „die Schülerinnen und Schüler, die zuhause bleiben, nicht erst mit Aufgabenblättern versorgt werden müssen, sondern wirklich am Unterrichtsgeschehen teilnehmen können“. Bildungssenatorin Sandra Scheeres sagte zur...

Lese weiter....

Antworten 1 Like

Zum Ausklappen klicken...
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"