Peripherie Testberichte

27″ Monitor Philips Brilliance 272P4QPJKEB im Test

Produktivität

Auch wenn der Monitor eigentlich für professionelle Einsatzgebiete konzipiert ist schmälert das seine Spieletauglichkeit nicht.

Seine eigentlichen Stärken spielt er jedoch im Grafik- und Office-Bereich aus, hierfür bringt er etliche Helfer und Funktionen mit, die die Produktivität erhöhen sollen.

Neben der schon angesprochenen Kalibrierugssoftware ist dies unter anderem der PowerSensor, welcher mit zwei Infrarot-Sensoren erkennen ob sich vor dem Gerät jemand aufhält und ansonsten den Bildschirm abdunkelt. Dies funktioniert natürlich nur wenn man sich nicht zu weit entfernt und auch bewegt, hierdurch sollen bis zu 80% Energie eingespart werden und die Monitor-Lebensdauer erhöht werden.

Zur Onlinekommunikation und für Konferenzen hat Philips dem Monitor zwei 2 Watt Boxen und auch eine 2 MP Webcam nebst Mikro zur Audiovisuellen Unterstützung zur Seite gestellt, diese verrichten ihren Dienst zufriedenstellend ohne nennenswerte Einbußen.

MultiView ermöglicht das Arbeiten mit zwei aktiven Geräten, dies geht laut Handbuch jedoch nur, wenn ein Gerät über den DisplayPort angeschlossen ist.

Der Monitor verfügt nicht nur über eine Pivot-Funktion sondern lässt sich auch auf vielfältige Weise ergonomisch anpassen, um ein ermüdungsfreies und angenehmes Arbeiten zu ermöglichen.

Display

Das Display mit seinen 2560 x 1440 Pixeln lässt kaum Wünsche offen. Kontrast, Farbwiedergabe und Helligkeitsverteilung sind subjektiv gesehen, ohne Messgeräte, spitzenklasse. Es gibt mehrere vorgegebene Einstellungen für Bild, Video etc. und durch die individuelle Anpassungsfähigkeit durch SmartControl lässt der Monitor sich wirklich allen Bedingungen und Bedürfnissen anpassen. Die Blickwinkelstabilität von 178° und auch die 300 cd/m² Helligkeit sind mehr als ausreichend. Einzig der Rahmen ist breiter als heute üblich, da dort im oberen 3 cm Rahmen Webcam und Micros untergebracht sind und unten im 4 cm breiten Rahmen die Infrarotsensoren sowie die berührungsempfindlichen Menütasten integriert sind. Die Seiten sind dann wiederum mit 2 cm Breite in der Norm.

Extras

Zu erwähnen seien noch einige Besonderheiten. Einmal wäre dies die Möglichkeit über die Software SmartDesktops einzurichten. Damit lässt sich der Platz auf dem Desktop in Partitionen unterteilen. Von zwei bis vier Quadraten bzw. drei Längsstreifen ist fast alles möglich. Diese agieren mehr als eigene Desktops statt wie Fenster und lassen sich recht umfangreich anpassen und vordefinieren.

Die Möglichkeit der Monitor-Reihenschaltung. Hier ein Ausschnitt aus der Beschreibung, da ich dies nicht testen konnte.

Dieser Philips Monitor verfügt über einen Monitoranschluss mit 1.2a Multi Stream Transport-Technologie (MST) und HBR2, der Ihre Datenübertragungsrate auf 21,6 Gbit/s erhöht. So können Sie mehrere Monitore in Reihe schalten und Ihre Effizienz deutlich erhöhen. Dank dieser Reihenschaltungsfunktion für mehrere Monitore eignet sich dieser Philips Monitor besonders für die Bereiche Finanzen und Banking sowie in Steuerungszentralen oder ähnlichen Umgebungen. Um diese Funktion nutzen zu können, muss die Grafikkarte Ihres PCs für DP1.2 mit MST-Option zertifiziert sein. Detaillierte Informationen finden Sie unter http://www.displayport.org/

Verarbeitung

Das schwarze Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt und in einer gebürsteten Metalloptik gehalten. Optisch macht er damit einen edlen Eindruck. Die Verarbeitung ist gut und trotz Kunstoff sehr verwindungsfest. Der Fuß incl. der Höhenverstellung ist stabil und standfest.

Umweltschutz und Energie

  • EPEAT Gold*
  • PowerSensor
  • EnergyStar 6.0
  • RoHS
  • TCO Edge
  • 100 % Recycelbares Verpackungsmaterial
  • 65 % Wiederverwertete Kunststoffe

Besondere Inhaltsstoffe

  • Gehäuse ohne PVC und bromierte Flammschutzmittel
  • Frei von Quecksilber
  • Bleifrei

Der Energieverbrauch ist mit knapp 40 Watt und nur 23 Watt im Eco-Mode vertretbar und dank des Netzschalters an der Rückseite können sogar die geringen 0,3 Watt im Standby noch eingespart werden.

Energieverbrauch

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Frank Hess

Nerd, Greek oder oder extrem GamesCom four day Survivor... seit den Anfängen der Bits and Bytes dabei als noch schneller per Hand geschrieben wurde wie Daten über Telefonleitungen zu transportieren. Als noch in Bits und Bytes und nicht mit Mega- und Gigabytes gerechnet wurde. Die Anzahl der darstellbaren Farben interessanter war als die Auflösung, unsere Helden aus Sprites bestanden und nicht aus tausenden Polygonen. Ansonsten Fachinformatiker-Systemintegration aus Leverkusen 44 Jahre jung verh. und Vater

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