Peripherie Testberichte

Acer Predator Cestus 510 – Gaming-Maus im Test

Mit der Predator Cestus 510 stellte Acer eine neue Maus vor, die das damalige Flaggschiff Cestus 500 ersetzen sollte. Die Cestus 510 hebt sich dabei insbesondere durch einen verbesserten Sensor und ein 4-Wege-Mausrad vom Vorgänger ab.

Für den Preis von derzeit € 94,27 erhält man mit der Cestus 510 eine Gaming-Maus, die eine gute Ausstattung mit einer besonderen Umsetzung der verbauten Taster kombiniert. Im Inneren der Maus werkelt ein Pixart PMW 3389 mit 16.000 DPI und einer maximalen Geschwindigkeit von 400 IPS. Die maximale Beschleunigung gibt Acer nicht an, laut dem Datenblatt des Sensors liegt sie bei 50 g.

Wie im Preisbereich üblich verfügt die Maus über einige austauschbare Elemente und eine RGB-Beleuchtung. Besonders sind die verbauten Omron-Switches: Unter jeder der Maustasten sind zwei unterschiedliche Taster verbaut, die auf 20 beziehungsweise 50 Millionen Klicks spezifiziert sind. Diese haben einen unterschiedlichen Druckpunkt, für jede Maustaste kann der zu nutzende Switch individuell ausgewählt werden.

Lieferumfang

Die Cestus 510 wird in einem Schwarz-Blauen Karton geliefert. Darin befindet sich, neben der Maus selbst, noch etwas Zubehör: Neben der allgegenwärtigen Anleitung liegen ein schwarzer und ein grauer Aufkleber mit dem Predator-Logo bei. Zudem gibt es eine Transporttasche mit Predator- sowie Acer-Branding, zwei alternative Gehäuseteile für die Maus und ein optionales Zusatzgewicht. Insgesamt kann man das Gewicht der Maus in zwei Stufen um insgesamt 10 Gramm erhöhen.

Design und Verarbeitung

Acers neue Maus richtet sich klar an Rechtshänder, das wird anhand des Layouts klar ersichtlich: Der Rücken und die rechte Fingerauflage lassen sich austauschen, die Daumenauflage ist hingegen fest verbaut und nicht für Linkshänder geeignet. Zudem befinden sich auf der linken Seite des Geräts zwei der Zusatztasten, die sich nur mit dem Daumen sinnvoll bedienen lassen.

Abseits der beiden Daumentasten gibt es noch die übliche DPI-Taste am Mausrücken. Weitere Bedienelemente sind neben den beiden Haupttasten und dem Mausrad nicht verbaut. Bei letzterem handelt es sich aber um ein 4-Wege-Mausrad, das also nach links und rechts gedrückt werden kann. Damit erhält man zwei zusätzliche Tasten, die man mit Funktionen belegen kann.

Besonders markant am Design der Acer Predator Cestus 510 sind die beiden Flügel seitlich der Maustasten. Bei diesen handelt es sich wirklich nur um ein Designelement, das im Betrieb keine Funktion hat. Die Maus ist breit genug ausgelegt, sodass man die Flügel im Betrieb nie berührt – sie stören also nicht.

Bei der Materialwahl setzt Acer auf einen mattschwarzen Kunststoff; lediglich die Zusatztasten sind glänzend. Das eingesetzte Material ist sehr griffig, die Verarbeitung makellos. Auch die geriffelte Oberfläche, die an den Seitenteilen eingesetzt wird, liegt sehr gut in der Hand.

An der Unterseite der Maus gibt es noch eine Besonderheit: Neben dem Sensor und den üblichen Gleitoberfläche sind hier noch zwei Schiebeschalter untergebracht. Mit diesen können die Switches der beiden Haupttasten ausgewählt werden, was die Lebensdauer und den Druckpunkt beeinflusst – mehr dazu im nächsten Kapitel.

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