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Akaso Brave 7 – Funktionsreiche Actioncam im Test

Bildqualität & Akkulaufzeit

Bei den Eckpunkten wie der Verarbeitungsqualität und der Software stimmt bis hierhin alles, doch eine Actioncam braucht natürlich auch eine gute Bildqualität sowie eine gewisse Akkulaufzeit.

Mit Hinblick auf Ersteres sind hier, wie so oft, insbesondere die Belichtungsverhältnisse entscheidend. Bei heller Umgebung kann die Brave 7 durchaus ansprechende Aufnahmen auf die Speicherkarte bringen, wohingegen in schlechteren Lichtverhältnissen das Bildrauschen schnell überhand nimmt. Für den üblichen „Draußen“-Einsatz ist die Brave 7 somit gut geeignet, und auch in Innenräumen ist sie immer noch ein bessere Alternative zu den meisten gebräuchlichen Webcams. Negativ anmerken wollen wir lediglich die manchmal unpassende Helligkeitsauswahl, die insbesondere bei Fotos gelegentlich Details verschluckt oder den Farbraum nicht voll ausnutzt. Mit ein bisschen Nachbearbeitung lässt sich hier aber oft entgegenwirken.

Sehr gut gefallen hat uns wiederum die verbaute Bildstabilisierung, die allerdings nicht in allen Modi und auch nicht zusammen mit der Fischaugenentzerrung verwendet werden. Im 4K-Modus funktioniert der Stabilisator aber, und macht wacklige Aufnahmen erstaunlich ruhig. Bei Bewegungen kommt es zwar trotzdem zu teils verschwommenen Details, doch dem Preis ist das Gebotene in unseren Augen definitiv angemessen – wer Profi-Aufnahmen will, wird eben nicht um die entsprechenden Preise herumkommen.

Ein Problem ist indes die Tonqualität, denn das in der Actioncam verbaute Mikrofon ist verhältnismäßig leise und die Aufnahmen sind verrauscht. Hier sollte man daher auf externes Zubehör zurückgreifen, das über den USB-C-Anschluss angebunden werden kann. Solches wird von Akaso beispielsweise in Form des zehn Euro teuren Brave 6 Plus External Microphone angeboten, das eine deutlich bessere Audioqualität bietet. Für verzerr- und rauschfreie Aufnahmen ist aber ein anderes, teureres Mikrofon notwendig.

Mit Hinblick auf die Akkulaufzeit schlägt sich die Brave 7 gut. Bei 4k und dem rechenintensiven H265 als Ausgabeformat hält die Actioncam 90 Minuten durch, ähnlich sieht es bei 1080p aus. 720P-Aufnahmen mit 120 fps können hingegen rund 135 Minuten laufen, und eine 4K-Timelapse-Aufnahme, die einmal pro Sekunde eine Aufnahme anfertigt, hält ohne angeschlossenes Ladekabel 150 Minuten durch.

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AKASO Brave 7 LE
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Valentin

Selbstständig, Durchgeknallt, Vollzeitnerd

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Mit der Brave 7 hat Akaso eine neue Actioncam vorgestellt, die mit diversen Features zum moderaten Preis um Aufmerksamkeit buhlt. Neben der weit verbreiteten 4k30-Aufnahme bietet die Kamera unter anderem einen elektronischen Bildstabilisator, eine Sprachsteuerung und ein zweites Display an der Vorderseite. Dabei soll sich das Gerät an die typische Zielgruppe richten: An alle Leute, … (Weiterlesen...)

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