Spiele Testberichte

Alleine auf dem Mond – Prey: Mooncrash im Test

Täglich grüßt das Murmeltier

Innerhalb jeder Simulation ist es euer Hauptziel, zu entkommen. Allerdings gibt es verschiedene Aufgaben, die ihr erfüllen müsst, um sowohl euren Vertrag gerecht zu werden, als auch neue Charaktere freizuschalten. Selbstverständlich hat jeder Charakter seine eigenen Fähigkeiten und seinen eigenen Skilltree, entsprechend der Tätigkeit, die sie auf der Pytheas ausgeführt haben.

Eine eurer wichtigeren Aufgaben ist es innerhalb einer einzigen Simulation mit allen fünf Charakteren zu entkommen. Dafür ist es schlichtweg notwendig, erst mit einem Charakter zu entkommen, dann mit dem nächsten, und so weiter. Das klingt nun leichter gesagt als getan, aber sobald einer eurer Charaktere stirbt, bleibt er tot. Erst, wenn die Simulation resetet wird, wird er wiederbelebt. Zwar kann dieser Reset jederzeit erfolgen, aber offensichtlich belebt dies nicht nur eure Charaktere wieder. Auch die bereits geflohenen Charaktere werden wieder zurückgesetzt.

Das gleiche gilt übrigens für Items und Gegner: Auch diese werden wieder zurückgesetzt. Aber wer sich jetzt denkt: „Klasse, dann töte ich mit dem ersten Charakter alle Gegner und renne mit den anderen Vier durch!“, den muss ich leider enttäuschen. Denn je mehr Zeit ihr in der Simulation verbringt, desto mehr steigt das Beschädigungslevel. Ein Level-Up hat hier zwei Dinge zu Folge: Erstens, tote Gegner respawnen, allerdings in einer stärkeren Version. Zweitens, lebendige Gegner werden ebenfalls zu einer stärkeren Version ihrer selbst. Zeit ist also euer Gegner. Euer Fortschritt bezüglich Kasmas Aufgaben hat übrigens auch Einfluss auf die Schwierigkeit der Simulation.

Vertraut und doch anders

Abgesehen davon, dass es zu einem großen Teil der Zufall ist, welcher bestimmt, welche Gegnertypen wo auftauchen (auch wenn es einige feste Elemente gibt), ähnelt das Gameplay stark dem des Hauptspiels. Eine Option, die in Mooncrash allerdings nicht vorhanden ist, sind verschiedene Schwierigkeitsgrade. Es ist nicht möglich, dass Spiel anhand seines eigenen Könnens anzupassen. Dies sollte aber für niemanden, der das Hauptspiel abgeschlossen hat (unabhängig vom Schwierigkeitsgrad), ein Problem darstellen. Wir erkunden die Umgebung, bekämpfen Aliens oder schleichen uns an diesen vorbei. Nach wie vor gibt einem das Spiel verschiedene Möglichkeiten, die Aufgaben zu lösen.

Beendet ihr einen Durchlauf der Simulation, sei es nun durch eine erfolgreiche Flucht oder den Tod des Charakters, erhaltet ihr Simulationspunkte. Mit diesen könnt ihr die Startbedingungen eines Charakters immens verbessern, indem ihr ihm beispielsweise Waffen oder Medipacks kauft. Die resetten übrigens nicht mit der Simulation, wenn ihr sie ausgegeben habt, sind sie weg. Auch wenn ihr nach zwei Minuten in der Simulation sterbt. Um von diesen Punkten noch etwas zu haben, muss man mit einem anderen Charakter die Leiche des ersten zu finden und dessen Items einzusammeln. Es ist also ratsam, sich vor der Simulation zu überlegen, welche Aufgaben man mit welchem Charakter erledigen möchte und dementsprechende Items zu kaufen. Das gilt übrigens auch für Items, die ihr während der Simulation findet.

Was allerdings nicht resettet wird, sind installierte Neuromods der einzelnen Charaktere. Diese bleiben gleich. Zögert also nicht, sie zu verwenden, sobald ihr sie in die Hände bekommt.

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Katharina Mundt

Ich bin Katharina Mundt, stamme aus Lübeck und bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Videospielen. Mittlerweile bin ich zweiundzwanzig Jahre alt und studiere in meinem Geburtsort.

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