PC-Komponenten

Alpenföhn Gletscherwasser 360 – Gletscherwasser aus den Alpen zum Kühlen der eigenen CPU!

Verarbeitung

Schaut man sich den Radiator genauer an, lassen sich optisch keine Mängel oder Verarbeitungsfehler an den einzelnen Lamellen feststellen. Die Schläuche sind stabil und gut verarbeitet. Durch eine intelligente Kühlkreislaufführung im Zwei-Kammer-Design im Inneren des Pumpengehäuses soll die Lautstärke verringert werden und die Kühlleistung sowie Lebensdauer im Vergleich zu konventionellen Designs gesteigert werden. Wie langlebig die Wasserkühlung jedoch ist, lässt sich erst mit der Zeit zeigen. Fakt ist, Alpenföhn bemüht sich das System sicher zu machen und somit die Komponenten des PCs zu schützen. Der Radiator verfügt über ein „Leak-free“-Design, welches den Druck im Kühlsystem bei einem Leck automatisch ausgleicht, wodurch keine Kühlflüssigkeit ausdringen soll. Damit ist laut Hersteller die Sicherheit der PC-Komponenten gewährleistet.

Der Wasserblock ist auf den ersten Eindruck der größte Hingucker der gesamten Wasserkühlung. Dies liegt daran, dass das Teil nicht nur mit Klavierlack lackiert worden ist, sondern auch eine kreative Funktion besitzt. Das Logo, welches sich auf der Pumpe befindet, lässt sich wechseln. Dabei wurden fünf Logoplatten beigelegt (Alpenföhn-Logo, AMD-Logo, Thermal Grizzly-Logo, Schwarz in der Mitte und durchsichtig in der Mitte), wobei die eine mit dem Alpenföhn Logo von Anfang an montiert ist. Hier hätten wir uns noch ein bis zwei weitere durchsichtige anpassbare Logo-Platten gewünscht, da man somit nicht nur an die eine Möglichkeit gebunden ist, ein eigenes Logo für das System aufzudrucken. Jedoch ist diese Funktion sehr vielversprechend, mal sehen auf welche Ideen die Community alles kommen wird zum Individuelleren des eigenen Systems, mit einer eigenen Optik. Die Logos lassen sich frei im 90°-Rhythmus ausrichten indem man die Halterung am Kopf des Wasserblocks aufschraubt und dort die Logo-Platte wechselt.

Die Kupferplatte ist sehr stabil am Boden mit zehn Schrauben verschraubt worden und sieht hochwertig aus. Die Arme lassen sich durch zwei schwenkbare Verbindungen gut bewegen und sitzen auch fest am Wasserblock. Außerdem lässt sich die Pumpe problemlos mit einen 3-Pin-Kabel am Mainboard anschließen.

Bei den drei Wing Boost ARGB Lüftern lässt sich auch nichts feststellen. Die Lüfter sind stabil und haben einen dicken schwarzen Rahmen mit schwarzen Rotorblättern, welche luftstromoptimiert sind. Laut Hersteller wird dadurch die Luftverwirbelung am Impeller stark reduziert, um bei maximaler Drehzahl einen noch leiseren Betrieb zu gewährleisten. Die RGB-Beleuchtung befindet sich dabei in einem Ring außen um die Rotorblätter. Außerdem wurden die Lüfter mit Anti-Vibrationspads ausgerüstet, um nochmals störende Geräusche zu verhindern. In der Mitte ist das Alpenföhn-Logo auf eine metallic-silbernen Platte gedruckt und wertet noch mal die Optik der Lüfter auf, da sie dadurch edler wirken.

Montage

Nach der ersten ausführlichen Begutachtung der AiO-Wasserkühlung geht es nun weiter mit der Montage derer. Für euch haben wir die Wasserkühlung zusammen mit einem Ryzen 5 3600 auf einen MSI X570-A PRO Mainboard getestet. Somit haben wir hier schon mal den aktuellsten Sockel von AMD: AM4. Auch für alle anderen Varianten an Sockeln hat Alpenföhn natürlich die passenden Montagematerialien und Montageanleitungen beigelegt.

Die Montage an einem AM4-Sockel verläuft dabei ganz einfach. Man entfernt die Originalhalteschienen am Mainboard, schraubt dann die beigelegten vier AM4-Thread-Bolt dran. Am Wasserblock schraubt man die AM4-Sockel-Backplate mit vier Schrauben fest, um dann schlussendlich dem Wasserblock auf die CPU mit Wärmeleitpaste zu setzen und mit weiteren vier Schrauben zu befestigen – fertig! Das ganze verläuft ganz einfach und ohne irgendwelche Probleme. Die befestigten Teile haben keinen Spielraum, sitzen eng und liegen gut an. Die Schrauben fühlen sich hochwertig an und lassen sich problemlos am Mainboard sowie Wasserblock mit Backplate befestigen. Bei den weiteren Sockeln verläuft die Montage genau so einfach nach Montageanleitung, wie bei dem AM4 Sockel und somit bleibt der Aufwand beim Montieren immer gleich.

Die Lüfter am Radiator und Gehäuse zu befestigen verläuft ganz okay. Man schnappt sich die Schrauben und schraubt sie am Radiator durchs Gehäuse fest. Hier sitzt alles so wie es soll – wie erwartet. Jedoch könnten die Schrauben ein bisschen länger ausfallen, da es bei unseren Test ziemlich eng war und ein großer Kraftaufwand zum Befestigen notwendig war. Entfernt man aber die Anti-Vibrationspads auf einer Seite, verläuft das ganze deutlich einfacher.

Das Anschließen am Mainboard funktioniert dank Montageanleitung auch sehr einfach, da man dort alles wichtige sieht, wie man die Lüfter mit dem Mainboard zusammen anschließen soll. Dabei kann man sich auch noch entscheiden, ob man dabei die RGB-Steuerung über das Mainboard steuern lässt oder ob man sich dafür ein Remote zur Hilfe nimmt.

Das wichtigste kommt hier noch zum Schluss – das Wechseln der Logo-Platte am Wasserblock. Dazu schraubt man das bewegliche Oberteil einfach auf, entnimmt die alte Logo-Platte und wechselt sie gegen eine andere aus, schraubt es dann wieder zusammen fest – fertig! Das ganze lässt sich auch ohne Probleme im Gehäuse durchführen, auch wenn es mal ein bisschen enger ist. Die einzelnen Teile sitzen dabei auch sehr fest, so dass sich hier auch nichts bemängeln lässt.

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Tobias Lidzba

Zurzeit absolviere ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Beruflich bedingt bin ich somit immer auf den neusten Stand bei IT-Themen. Gaming ist außerdem ein großer Bestandteil in meinen Leben.

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Unknown_Tbi

Mitglied

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Seit einiger Zeit mussten Alpenföhn Fans auf eine AiO-Wasserkühlung-Serie warten, bis Alpenföhn schließlich in Zusammenarbeit mit der Overclocking Legende Roman „der8auer“ auf YouTube seine neue „Gletscherwasser“-Serie vorgestellt hat. Dabei erschien die AiO-Wasserkühlung in zwei Varianten auf den Markt, die 240-mm und 360-mm Version. Sie soll nicht nur eine sehr gute Kühlung bieten, sondern zudem noch die Kreativität des Käufers ansprechen. In diesem Test haben wir für euch die 360-mm-Version getestet – weckt der Alpenföhn Gletscherwasser 360 die Alpen auf, oder lässt sie uns gänzlich die Stille des Gletscherwassers genießen? Wie diese abschneidet erfahrt ihr im folgenden Test.
Spezifikationen

Sockelkompatibilität
AMD: TR4, sTRX4, AM4, AM3+, AM3, AM2+, AM2, FM1
Intel® LGA: 1200, 1150, 1151, 1155...

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