PC-Komponenten

Alphacool Eiswolf 2 – Die AiO-Wasserkühlung für Grafikkarten im Test

Lieferumfang

Geliefert wird die Eiswolf 2, wie man es von AiO-Wasserkühlungen kennt. Kühlkörper und Radiator sind mit zwei Schläuchen miteinander verbunden. Lediglich die Lüfter müssen noch auf dem Radiator montiert werden.  Neben der Wasserkühlung selbst liegen diverse Schrauben für die Montage auf der entsprechenden GPU dabei. Auch an Kühlpads, die für den Umbau benötigt werden, wurde gedacht. Diese sind bereits zurechtgeschnitten und müssen nur noch auf die dafür vorgesehenen Plätze geklebt werden. Unterscheiden lassen sich die Pads in der Dicke, die für die Backplate sind 3 mm dick und die Pads für den Kühler messen lediglich 1 mm in der Dicke.  Neben den Kühlpads liegt zusätzlich eine Wärmleitpaste dabei, welche für den Grafikprozessor benötigt wird.

Bei den Lüftern setzt die Eiswolf 2 auf die Alphacool Rise Aurora. Drei 120-mm-Lüfter, welche das Datenblatt mit einer Drehzahl von bis zu 2500 Umdrehungen in der Minute schmücken. Ausgestattet sind die Aurora mit einer netten RGB-Beleuchtung, auf die wir später in diesem Test noch einmal genauer eingehen.

Die Eiswolf 2 kommt mit einer Backplate daher, welche beim Kauf inkludiert ist. Geliefert wird sie in einer separaten Verpackung, welche mit in der Umverpackung enthalten ist. Beim Design wurde auf ein edles Schwarz gesetzt, welches einen leicht strukturierte und matten Eindruck macht. An der untersten rechten Ecke wurde das OC-Logo eingearbeitet. Auch die Kühlpads für die Backplate sind im Lieferumfang enthalten und bereits zugeschnitten. An welchen Punkten diese gesetzt werden müssen, wird in der Montageanleitung gut und mit Bildern erklärt.

Design und Aufbau

Bestückt wurde die Eiswolf 2 mit einer leistungsstarken 12V-Pumpe, welche sich direkt am Kühlkörper befindet. Das Gehäuse der Pumpe ist weitestgehend in Schwarz gehalten. Durch eine metallische Applikation wird die Pumpe optisch vom Kühlkörper getrennt. An der Frontseite des Pumpengehäuses wurde je nach Modell der Grafikkartenhersteller mit eingebracht. Das Logo ist herstellerabhängig Rot oder Grün beleuchtet. Die Farbe der Beleuchtung ist fest und lässt sich nicht ändern. Der Schriftzug „Eiswolf“ ist unbeleuchtet und daher eher unauffällig.

Bei dem Radiator setzt Alphacool auf eine Ausführung aus der NexXxos-Reihe, welche fast gänzlich aus Kupfer gefertigt wurde. Dabei ist lediglich das Außengehäuse aus rostfreiem Stahl gefertigt und Kühlfinnen, Vorkammern sowie Kühlkanäle sind aus Kupfer. Das verspricht eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit und trägt maßgeblich zur Kühlleistung bei. Auf dem Gehäuse des Radiators befinden sich Verschraubungspunkte für bis zu sechs Lüfter. Insgesamt bietet der 360-mm-Radiator Platz für drei 120-mm-Lüfter pro Seite.

Die große Besonderheit der Eiswolf-Reihe ist, dass sie mit der Eisbaer Aurora, einer AiO für Prozessoren aus dem Hause Alphacool, verknüpft werden kann und so der Vorteil eines größeren Wasserkreislaufs entsteht. Prozessorkühler und Grafikkühler teilen sich dann also zwei Radiatoren und eine insgesamt größere Menge an Kühlflüssigkeit. Alphacools Ziel war dabei, eine AiO-Wasserkühlung mit der Leistung einer Custom-Wasserkühlung zu schaffen. Das Erweitern ist bequem über die Schnellverschlüsse an den Schläuchen möglich. Zum Schutz vor auslaufender Flüssigkeit, werden die Schnellverschlüsse nicht nur zusammengesteckt, sondern fest verschraubt. Die Schläuche sind mit 50 cm Länge ausreichend lang und bieten somit genügend Möglichkeiten sie sauber im Case zu verlegen.

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Alexander Wulke

Als Technikbegeisteter verfasse ich Testberichte für allerlei technische Geräte. Speziell die Themen PC-Hardware und Gaming haben es mir aber am meisten angetan. In meinen Tests gebe ich gerne Tipps und verschaffe euch einen unabhängigen und ehrlichen Eindruck zu dem jeweiligen Produkt.

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