PC-Komponenten

Alphacool Eiswolf 2 – Die AiO-Wasserkühlung für Grafikkarten im Test

Verarbeitung

Die Wahl der Materialien und die Umsetzung der einzelnen Bauteile hat uns überzeugt. Gerade der Kühlkörper und die Backplate machen einen sehr wertigen Eindruck. Die Schläuche sind aus TPV (einem speziellen Kunststoffgemisch) gefertigt und machen dank der matten Oberfläche einen wertigen Eindruck, dennoch muss man beim Verlegen aufpassen, da die Schläuche sehr schnell abknicken.

Kühlereinheit & Lüfter

Die drei enthaltenen 120-mm-Aurora-Rise-Lüfter laufen mit einer maximalen Drehzahl von 2500 Umdrehungen in der Minuten. Für die Verkabelung der Lüftersteuerung liegt ein entsprechendes 4-Pin-Splitterkabel bei, welches sich in drei Enden aufteilt. Die Steuerung über das Mainboard funktioniert somit tadellos. Die Pumpe hingegen läuft mit einer festen Drehzahl von 2600 Umdrehungen in der Minuten. Alphacool gibt zusätzlich eine Toleranz von +/- 10% an. Die Pumpeneinheit fasst die DC-LT 2 Pumpe, welche eine verbesserte Version der DC-LT low Noise Pumpe aus dem Hause Alphacool darstellt. Der Boden des Kühlers besteht aus vernickeltem Kupfer und die gesamte Kühlereinheit bietet einen maximalen Durchfluss von 75 Litern pro Stunde.

Beleuchtung

Die Beleuchtung der einzelnen Komponenten kann sich wirklich sehen lassen. Die Lüfter bestehen aus einem zweiteiligen Beleuchtungskreis. Einem äußeren Ring und der beleuchteten Lüftermitte. Aus der Mitte strahlen die einzelnen Farben bis hin zu den einzelnen Blättern. Der beleuchtete Ring ist sogar vom Seitenprofil der Lüfter zusehen und bietet gerade für offene Gehäuse einen spektakulären Effekt. Für die Verkabelung der Beleuchtung wird kein extra RGB-Controller mitgeliefert. Die Lüfter werden einfach in Reihe geschaltet und anschließend mit dem 5V-ARGB-Stecker mit dem Mainboard oder dem RGB-Controller des Gehäuses verbunden.

Auch die Beleuchtung der Kühlereinheit macht ordentlich was her. Für das Lichtspektakel sorgt ein LED-Band, welches an der unteren Seite (Seite, welche bei Einbau zum Mainboard zeigt) eingearbeitet wurde. Das LED-Band umfasst insgesamt 14 LEDs. Jede einzelne LED ist fähig eine andere Farbe darzustellen (adressable RGB). So können nicht nur statische Farben, sondern auch Farbverläufe oder Effekte, wie der bekannte Regenbogen, dargestellt werden. Das Licht scheint dabei bis zur Vorderseite (Sichtseite) hindurch. Empfehlenswert ist der vertikale Einbau der GPU, da hier die Beleuchtung erst richtig zur Geltung kommt und man seine Augen nicht mehr vom Inneren des PCs abwenden kann.

Für die Beleuchtung ist kein separates Programm notwendig. Die gesamte Steuerung ist über die Software des jeweiligen Mainboardherstellers möglich oder wie in unserem Test, über den RGB-Controller des Gehäuses. Sollte beides nicht vorhanden sein, bietet Alphacool einen RGB-Controller, welcher über den Sata-Anschluss mit Strom versorgt wird, an (Alpha Cool Aurora Eiscontrol*).

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Alexander Wulke

Als Technikbegeisteter verfasse ich Testberichte für allerlei technische Geräte. Speziell die Themen PC-Hardware und Gaming haben es mir aber am meisten angetan. In meinen Tests gebe ich gerne Tipps und verschaffe euch einen unabhängigen und ehrlichen Eindruck zu dem jeweiligen Produkt.

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