PC-Komponenten

Alphacool Eiswolf 2 – Die AiO-Wasserkühlung für Grafikkarten im Test

Montage

Wie bereits am Anfang unseres Testberichtes erwähnt, handelt es sich bei der getesteten Version, um die für die Radeon RX 6900 XT kompatible Variante. Durch das Upgrade versprechen wir uns einen Zugewinn an Ästhetik und Kühlleistung. Auch wünschen wir uns eine weniger massige Optik nach dem Umbau.

Die ersten Schritte für den Umbau gelten der Vorbereitung und Demontage des Grafikkartengehäuses. Begonnen wird damit, alle Schrauben auf der Rückseite (Backplate) der GPU zu lösen. Zusätzlich ist es notwendig die Schrauben unterhalb der Display-Anschlüsse zu lösen, da sich sonst das Gehäuse nicht entfernen lässt.

Liegt die blanke PCB nun vor dir, gilt es die alten Kühlpads zu entfernen und die Prozessor-Oberfläche gründlich reinigen. Anschließend wird die Wärmeleitpaste auf den Grafikprozessor aufgetragen und die 1-mm-Kühlpads werden auf die entsprechenden Punkte geklebt. An welchen Stellen die Pads angebracht werden müssen, kann man der übersichtlichen Montageanleitung entnehmen.

Als Nächstes wird die Kühleinheit auf die PCB gelegt und mit Schrauben auf der Rückseite befestigt. Achtet darauf, dass die Kühleinheit frei von Fingerabdrücken oder Verschmutzungen ist. Gerade auf dem Plexiglas bereut man es, nicht sauber gearbeitet zu haben, sobald man die Beleuchtung einschaltet.

Im nächsten Schritt werden die 3-mm-Pads auf der Rückseite der GPU angebracht. Die Positionen können ebenfalls der Montageanleitung entnommen werden. Anschließend wird die enthaltene Backplate aufgelegt und mit der Kühleinheit verschraubt. Damit ist der Umbau abgeschlossen und wir sind bereit für unseren Leistungstest.

Leistungstest

Für unseren Leistungstest hat die RX 6900 XT zusammen mit der Eiswolf 2 einen Platz im folgenden Testsystem gefunden:

Für unseren Leistungstest haben wir die RX 6900 XT mit dem 3DMark Firestrike Stresstest belastet. Das Ziel dabei war, die Temperaturen der Grafikkarte ordentlich nach oben zu treiben. Um einen vergleichbaren Wert zu bekommen, haben wir auf die Standardvariante des Firestrike Stresstests gesetzt. Die entstandenen Temperaturen beziehen sich jeweils auf die Grafikkarte mit Original-Kühlkörper und auf den Umbau mit der Eiswolf 2. Die entstandenen Temperaturen kannst du der Tabelle unterhalb entnehmen.

Lüfterleistung Temperatur GPU (°C) – Referenz
Temperatur GPU (°C) – Eiswolf 2
50% PWM ∅ 70,0 / max. 73,0 ∅ 56,0 / max. 59,0
100% PWM ∅ 67,0 / max. 70,0 ∅ 52,0 / max. 54,0

Wie zu erwarten, fallen die Temperaturen nach dem Upgrade um einiges besser aus. Bei einer Lüfterleistung von 50% liegt der durchschnittliche Wert bei 56 °C und ist damit rund 14 °C kühler als mit dem Serien-Kühlkörper. Alphacool verspricht bereits auf der Webseite, die Kühlleistung einer Custom-Wasserkühlung und dass bei einem All-in-One Aufbau. Dieses Versprechen haben sie unserer Meinung nach eingehalten, auch wenn mit einer Custom-Wasserkühlung die Temperaturen noch besser ausfallen sollten. Einfach aufgrund des größeren Kühlkreislaufs. Überzeugen konnte die Eiswolf 2 dennoch!

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Alexander Wulke

Als Technikbegeisteter verfasse ich Testberichte für allerlei technische Geräte. Speziell die Themen PC-Hardware und Gaming haben es mir aber am meisten angetan. In meinen Tests gebe ich gerne Tipps und verschaffe euch einen unabhängigen und ehrlichen Eindruck zu dem jeweiligen Produkt.

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