PC- & Konsolen-Peripherie

AOC GH200 – Ein gutes Gaming-Headset?

Design & Verarbeitung

Beim Aufbau des GH200 wagt AOC keine Experimente, was für ein Einstiegsprodukt auch alles andere als verwunderlich ist. Die beiden Lautsprechermembranen in den Over-Ear-Ohrmuscheln sind durch ein bezogenes Gitter geschützt. Als Kopfauflage dienen die üblichen Memory-Foam-Polster mit Kunstlederbezug.

Die Ohrmuscheln werden neigbar durch Metallarme mit dem Kopfband verbunden, das ebenso mit Kunstleder und Schaumstoff gepolstert ist. Soweit ist also alles Standard, die einzigen Abweichungen erlaubt sich AOC beim Logo und beim Anschluss des Mikrofons.

Ersteres ist, wie üblich, auf der Außenseite der Ohrmuscheln untergebracht, doch befindet sich darüber interessanterweise ein Metallgitter. Das Mikrofon wiederum ist abschraubbar, wobei der eigentliche Anschluss ans Headset von einer Steckhülse überdeckt wird. Zudem ist auch der flexible Mikrofonarm auffällig, der silbern gehalten und durch durchsichtigen Kunststoff ummantelt ist.

Beim zum Anschluss verwendeten Kabel ist der gut umgesetzte Sleeve lobenswert zu erwähnen, wobei das Vorhandensein der Kabelfernbedienung mit analoger Lautstärkesteuerung sowie Mikrofon-Mutetaste wohl Geschmackssache sein dürfte. Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass auch dieses Kabel abgesteckt werden kann – stattdessen ist es fest verlötet.

Mit Hinblick auf die Verarbeitungsqualität erlaubt sich AOC beim GH200 keine Fehler: Das Headset weist keine nennenswerten Mängel auf. Kleinere Details, wie beispielsweise die metallenen Haltearme oder die verbauten Gelenke, können im Vergleich zu hochpreisigen Modellen natürlich nicht mithalten, doch in dem Preisbereich ist das Gebotene durchaus angemessen.

Tragekomfort

Mit Hinblick auf den Tragekomfort bietet AOC zwei Freiheitsgrade: Einerseits lassen sich die beiden Ohrmuscheln unabhängig voneinander aus dem Kopfband ziehen, sodass man die Höhe um rund vier Zentimeter verändern kann. Zusätzlich gibt es die bereits erwähnte Neigung der Ohrmuscheln und indirekt, durch ein bisschen Spiel im Neigungsgelenk und die dünnen Metallarme, auch einen gewissen Drehungsspielraum.

Im Praxistest fanden wir das Headset durchaus angenehm: Die Polster sind angenehm und die Freiheitsgrade reichen für viele Kopfformen aus. Mit Headsets, die zusätzlich ein Drehgelenk anbieten, GH200 zwar nicht ganz mithalten, doch auch so ist ein langes Spielen möglich, ohne dass das Headset stört.

Aufnahme- und Wiedergabequalität

Beim Klang präsentiert sich AOC mit dem GH200 massentauglich. Uns erscheint die Wiedergabe leicht basslastig, ohne aber richtigen Tiefbass zu erreichen. Der Ton setzt ab etwa 40 Hertz langsam ein, ist aber in den Tiefen noch nicht allzu stark. Eine allzu hohe Detailvielfalt darf man im angestrebten Preisbereich natürlich nicht erwarten, doch angesichts dessen erreicht das GH200 die Erwartungen.

Leicht hervorstechen kann das GH200 dafür bei der Aufnahmequalität. Durch das Mikrofon aufgenommene Stimmen sind zwar klanglich verfärbt, dafür aber sehr gut verständlich. Zudem hat der Klang keine nennenswerten Störgeräusche, sodass eine problemfreie, angenehme Kommunikation möglich ist.

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Valentin

Selbstständig, Durchgeknallt, Vollzeitnerd

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Es scheint fast, als bräuchte jeder namhafte Hardware-Hersteller seine eigene Gaming-Peripherie – und auch AOC ist hier keine Ausnahme. Nachdem bereits die ersten Schritte gemacht wurden, beispielsweise in Form von Tastaturen, folgen nun mit den Modellen GH200 und GH300 die ersten beiden Headsets des Unternehmens. Heute bei uns im Test befindet sich dabei das günstigere … (Weiterlesen...)

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