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Apple fordert 30 Prozent der per WeChat versendeten Spenden

Der chinesische Messengerdienst WeChat hat eine Bezahlfunktion implementiert, mit der es Nutzern möglich ist, Geld zu verschicken. Dies löste nun einen Konflikt mit Apple aus.

Bereits ab einem Betrag von einem Yuan können Nutzer des Dienstes Geld verschicken – unter anderem als Spenden an die Ersteller von Inhalten. Diese „Trinkgelder“ können über mobile Börsen ausgetauscht werden. Apple mahnte ursprünglich an, dass ein derartiger Geldtransfer gegen die Regeln des App-Stores verstoße. Nun jedoch änderte Apple seine Einstellung der Praxis des Geldversendens gegenüber und fordert 30 Prozent Umsatzbeteiligung – der gleiche Betrag wird bei sämtlichen „In-App-Käufen“ fällig.

Das Verhalten des Konzerts führt in China jedoch zu harter Kritik, da das Vergeben von Trinkgeldern dort als persönliche Anerkennung und nicht als Bezahlung angesehen wird. Somit ist umstritten, ob das Versenden einer Spende als Kauf eines Inhalts im Sinne des App-Stores gewertet werden kann.

In China machten Apple zuletzt rückläufige Umsätze zu schaffen. Diese sind zum Teil auf das Wachstum von WeChat zurückzuführen, das sich immer mehr zu einer von Betriebssystemen unabhängigen Plattform entwickelt. Mittlerweile funktioniert die App sowohl mit iOS, als auch mit Android.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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