Pressemitteilung

Asana-Bericht zur Anatomie der Arbeit 2021: Eine verteilte Arbeitswelt wird von Arbeit rund um die Arbeit bestimmt

Globaler jährlicher Bericht stellt fest, dass 7 von 10 Angestellten sich 2020 nahe einen Burnout fühlten.

Jede Woche wurde 1 von 4 Fristen verpasst.

SAN FRANCISCO–(BUSINESS WIRE)–Asana, Inc. (NYSE: ASAN), eine führende Work-Management-Plattform für Teams, hat heute ihren jährlichen Bericht zur Anatomie der Arbeit veröffentlicht, eine detaillierte Analyse darüber, wie Menschen ihre Arbeitszeit verbringen und welche Faktoren diese Gewohnheiten prägen. Trotz aller Bemühungen von Unternehmen, die Büroarbeit im Homeoffice nachzubilden, verlieren Wissensarbeiter weltweit 60 % ihrer Zeit mit der Koordinierung von Arbeit. Diese Zeit geht den fachlichen und strategischen Aufgaben verloren, für die sie eigentlich zuständig sind.


Unternehmen jeder Größe und Branche verlieren unzählige Stunden mit Arbeit rund um die Arbeit – das ist die Zeit, die mit der Suche nach Informationen, dem Wechseln zwischen Anwendungen oder durch Status-Meetings verschwendet wird. Mit der Unternehmensgröße wächst auch die Arbeit rund um die Arbeit – sie kostet Firmen mit über 5.000 Angestellten 63 % der wöchentlichen Arbeitszeit.

Der Bericht zur Anatomie der Arbeit 2021 wurde von Sapio Research im Auftrag von Asana durchgeführt und fragte das Verhalten und die Einstellungen von 13.123 Wissensarbeitern aus Australien/Neuseeland, Deutschland, Frankreich, Japan, Singapur, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten ab, um zu erfahren, wie einzelne Mitarbeiter, Teams und ganze Unternehmen im Arbeitschaos Klarheit schaffen, mit der Arbeitslast umgehen, und auch in Zukunft erfolgreich sein können.

Das Produktivitätsparadox verteilter Teams

In einem Jahr voller Turbulenzen und Ablenkungen führt fehlende Klarheit über Rollen, Verantwortlichkeiten und Zielsetzungen zusammen mit mehr Nachrichten, Meetings und Tools zu einer beunruhigenden Entwicklung.

Ganze 87 % der Arbeitnehmer melden fast 2 Überstunden pro Tag – das sind 455 Stunden jedes Jahr. 2019 waren es noch 242 Stunden. Teams haben zwar weniger Ad-hoc-Gespräche, das führt aber nicht zu kürzeren Arbeitstagen. Statt informeller Gespräche gibt es nun unnötige Meetings, die Mitarbeiter durchschnittlich 157 Stunden pro Jahr kosten. Weitere Erkenntnisse aus der Studie:

  • Jede Woche wird als Folge von unrealistischen Erwartungen und unklaren Prozessen eine von vier Fristen (26 %) verpasst.
  • Teams verbringen im Vergleich zum Vorjahr 30 % mehr Zeit mit Arbeit, die bereits erledigt wurde. Neue Mitarbeiter verlieren fast doppelt so viel Zeit mit Doppelarbeit wie erfahrene Kollegen.
  • Die Arbeitszeiten werden länger, und 3 von 4 Angestellten haben Probleme, von der Arbeit abzuschalten. 7 von 10 haben sich 2020 nach einem Burnout gefühlt.
  • Fast zwei Drittel (62 %) waren im Jahr 2020 vom Imposter-Syndrom (auch Hochstapler-Syndrom genannt) betroffen.
    • Fast 80 % der Wissensarbeiter, die ihre Stelle während der Pandemie angetreten haben, erleben das Imposter-Syndrom.
    • Eltern und Betreuer mit Kindern im Haushalt erleben das Imposter-Syndrom öfter als Mitarbeiter ohne Kinder (67 % verglichen mit 57 %).
  • Die drei größten Produktivitätshürden weltweit sind:
    • Es gibt zu viel Arbeit zu erledigen
    • Es gibt zu viele Nachrichten und E-Mail-Nachfragen zu beantworten
    • Es gibt zu viele Meetings und Videokonferenzen

„Vor dem Coronavirus gab es in Unternehmen immer mehr Bedarf nach Klarheit und gemeinsamer Ausrichtung. Es ist für Teams schwierig genug, im Büro für Klarheit zu sorgen – beim ortsunabhängigen Arbeiten wird es noch schwieriger“, erklärte Dustin Moskovitz, CEO von Asana. „In Zukunft werden einige Unternehmen weiterhin von zu Hause aus arbeiten, einige werden ins Büro zurückkehren, und wieder andere werden etwas dazwischen wählen. Und überall wird Asana eine wichtige Rolle zukommen, um allen Teams – von wo auch immer sie arbeiten – Klarheit zu verschaffen.“

Zwar haben alle Länder weiterhin mit den einzigartigen Herausforderungen der Arbeit in Zeiten von Corona zu kämpfen, die Umfrage zeigt aber die deutlichen Unterschiede zwischen den Regionen:

  • Angestellte in Australien und Neuseeland fühlen sich mehr von ihren Unternehmen gehört als der weltweite Durchschnitt, und sie sind ebenfalls optimistisch, was das kommende Arbeitsjahr angeht.
  • Französische Wissensarbeiter verbringen Woche für Woche die meiste Zeit mit Arbeit rund um die Arbeit (66 % ihrer Zeit), und finden es am schwierigsten, abends von der Arbeit abzuschalten.
  • Nur 13 % aller Angestellten in Deutschland fühlen sich von ihrem Unternehmen komplett gesehen; einer von drei (32 %) möchte flexiblere Arbeitszeiten beim ortsunabhängigen Arbeiten.
  • Japanische Arbeitnehmer verlassen sich mehr als alle anderen auf schriftliche Kommunikation und haben deswegen mit Nachrichten und E-Mails als größte Produktivitätshürden zu kämpfen.
  • Wissensarbeiter in Singapur haben die längste Arbeitswoche (über 42 Stunden) und die höchste Wahrscheinlichkeit, nach 17:30 Uhr noch zu arbeiten.
  • Im Vereinigten Königreich werden die wenigsten Fristen verpasst; allerdings haben Mitarbeiter eine hohe Wahrscheinlichkeit, im letzten Jahr vom Imposter-Syndrom betroffen gewesen zu sein.
  • Fast 9 von 10 (89 %) Wissensarbeiter in den Vereinigten Staaten haben sich 2020 nahe einem Burnout gefühlt, und die wöchentliche Rate verpasster Fristen ist mit 36 % die höchste weltweit.

Dieses Jahr besser werden

Das neue Jahr bietet eine Chance für einen Neuanfang. Es ist auch eine Gelegenheit, Mitarbeiter und Teams besser auszurüsten, besser zu motivieren und die Arbeit zu beschleunigen.

Zwei Drittel der Befragten glauben, dass die für ihren Job benötigten Fähigkeiten sich im Jahr 2021 verändern werden; IT- und technische Fähigkeiten, Selbstbewusstsein und Führungsqualitäten sind die drei am häufigsten genannten Ziele für die persönliche Entwicklung. 73 % aller befragten Arbeitnehmer sagen, dass Unternehmen gegenüber Änderungen resistenter werden können, wenn Pläne flexibler werden.

„Über das vergangene Jahr hinweg haben sich die Arbeitsweisen von Teams und Unternehmen grundlegend verändert. Es gibt viel mehr Arbeit rund um die Arbeit, die sich durch unproduktive Meetings und Anrufe sowie mehr E-Mails und Chat-Nachrichten bemerkbar macht”, sagte Nicole Zätzsch, Business Coach für Positive Leadership. “Hinzu kommt, dass sich die Gelegenheiten für einen informellen persönlichen Austausch mit Kollegen massiv reduziert haben. Nähe und Verbundenheit sind in Zeiten der Digitalen Distanz Mangelware geworden. Das schafft Unsicherheit. Diese Verunsicherung bekämpfen viele Führungskräfte mit einem Mehr an Kontrolle bis hin zum Micromanagement. Verunsicherung kann bei Mitarbeitern zu Ineffizienz, Leistungsabfall und emotionalen Stress bis hin zum Burnout führen.”

Zätzsch führte fort: „In diesen Zeiten der Verunsicherungen braucht es zum einen Struktur und Transparenz, zum anderen Anerkennung und Wertschätzung. Das gilt sowohl für die Führungskraft, wie auch für die Mitarbeiter. Transparente Arbeitsabläufe sowie klare Abstimmungen schaffen Sicherheit. Darüber hinaus ist es aktuell wichtiger denn je, aktiv das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Teams zu stärken. Als Führungskraft sollten Sie möglichst regelmäßig 1:1 Gespräche führen, nachfragen, positive Teamerlebnisse schaffen, Erfolge feiern und Stärken hervorheben. ”

Den Bericht zur Anatomie der Arbeit 2021 von Asana und weitere Informationen zu den Ergebnissen können Sie hier herunterladen: https://asana.com/anatomy.

Über Asana

Asana unterstützt Teams bei der Koordinierung ihrer gesamten Arbeit – ob bei kleinen Projekten oder strategischen Vorhaben. Asana mit Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien, hat in 190 Ländern mehr als 89.000 zahlende Unternehmenskunden und Millionen von Kunden, die das kostenlose Abo nutzen. Globale Kunden wie Accenture, Danone, Sky, Spotify oder Viessmann vertrauen auf Asana, um alles – von den Unternehmenszielen über die digitale Transformation bis hin zu Produkteinführungen und Marketingkampagnen – zu verwalten. Weitere Informationen finden Sie unter www.asana.com.

Forschungsmethodik

Im Oktober 2020 hat Sapio Research im Auftrag von Asana eine quantitative Studie durchgeführt, um zu verstehen, wie Menschen ihre Arbeitszeit verbringen. Asana und Sapio Research haben den Fragebogen gemeinsam ausgearbeitet und 13.123 Wissensarbeiter aus Australien/Neuseeland, Deutschland, Frankreich, Japan, Singapur, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten nach ihrem Verhalten und ihren Einstellungen befragt.

Die Studie definierte einen Wissensarbeiter als eine Fachkraft, die den Großteil ihrer Arbeitszeit in einem Büro, einem Coworking-Space oder dem Homeoffice verbringt, und 50 % oder mehr ihrer Zeit an einem Computer oder einem anderen Gerät tätig ist, um Aufgaben zu erledigen. Die Stichprobe umfasste eine Altersgruppe von 18 bis über 55 Jahren, aus über 18 Branchen, über alle Unternehmensgrößen und Karrierestufen hinweg. Befragte beantworteten 45 Multiple-Choice-Fragen zu einer Reihe von arbeitsbezogenen Themen.

Akademische Partner

Um diese Einblicke zu gewinnen, hat Asana mit Dr. Sahar Yousef zusammengearbeitet, einer kognitiven Neurowissenschaftlerin von der Haas School of Business an der University of California, Berkeley. Sie leitet das Becoming Superhuman Lab, das Produktivitätsforschung betreibt und Führungskräften sowie ihren Teams hilft, ihre wichtigsten Prioritäten schneller und mit weniger Stress zu erledigen.

Contacts

Leah Wiedenmann

press@asana.com

Business Wire

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