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ASUS ROG Zephyrus S (GX531GXR) – High-End-Notebook im Test

144 Hz Gaming-Display

Um die Leistung des Intel Core i7-9750H, der Nvidia GeForce RTX 2080 und der 16 GB Arbeitsspeicher „auf die Straße zu bringen“ hat ASUS beim ASUS ROG Zephyrus S (GX531GXR) auch beim Display nicht gespart. Das IPS-Panel verfügt laut dem Datenblatt des Notebooks über eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und eine Reaktionszeit von 3 ms (Grau-zu-Grau) und gehört damit zu schnellsten mobilen Bildschirmen. Tests mit relativ schnellen Titeln wie Counter-Strike: Global Offensive meisterte das Display mühelos. Schlieren oder Eingaben, die sich verzögert anfüllen wurden von zwei Testern während der Multiplayerschlachten nicht festgestellt.

Hobbygrafiker werden sich hingegen über den zu 100 Prozent abgedeckten sRGB-Farbraum freuen, der eine realistische Farbdarstellung in Photoshop und Co. ermöglicht. Dank der Entspiegelung lies sich während des Tests des ASUS ROG Zephyrus S der Bildschirm auch unter ungüngstigen Lichtverhältnissen wie mittlerer Sonneneinstrahlung gut ablesen. Einzig die maximale Helligkeit von „nur“ 300 cd/m² könnte in einigen Situationen etwas höher sein und verhindert, dass das Display des Laptops als „perfekt“ bewertet werden kann. Im Gaming-Alltag, der typischerweise nicht im Freien stattfindet, ist dies aber kein Nachteil und daher bei der Bewertung des Notebooks zu vernachlässigen.

Ergonomie und Eingabemöglichkeiten des ASUS ROG Zephyrus S

Aufgrund der ungewöhnlichen Anordnung der Eingabemöglichkeiten muss man sich anfangs an die Nutzung des ASUS ROG Zephyrus S erst gewöhnen. Während des Tests suchte die Hand beispielsweise unbewusst bei der „blinden“ Bedienung das Touchpad an der falschen Stelle. Nach wenigen Stunden wirkt das Layout des Laptops allerdings vertraut und auch blindes Tippen stellt kein Problem mehr dar. Leider sorgt die eckige Kante unterhalb der Tastatur schnell für Ermüdungserscheinungen am Handgelenk. Bei längerer Nutzung ist daher eine externe Tastatur empfehlenswert.

Das Touchpad kann auf Wunsch zu einem virtuellen Nummernblock umgeschaltet werden, bei dem durch die Hintergrundbeleuchtung dann Tasten eingeblendet werden. Weil die meisten Gamer sowieso eine Maus benutzen, stellte dich dieses Features im Test als äußerst sinnvoll heraus, weil ASUS so trotz des kompakten Gehäuses eine Full-Size-Tastatur darstellen kann.

Dank des 1,2 mm kurzen Tastenhubs entsteht beim Spielen und Schreiben ein spürbares Feedback, das leicht an eine mechanische Tastatur erinnert. Ebenfalls positiv anzumerken sind die markierten WASD-Tasten, das N-Key-Rollover, das im Test zuverlässig dafür sorgte, dass alle Eingaben erkannt wurden, und die RGB-Beleuchtung der Tastatur.

Akkulaufzeit und mobile Nutzung

Aufgrund der flachen Bauweise und des leistungsstarken Kühlsystems bleibt für den Akku im Gehäuse des ASUS ROG Zephyrus S nur noch wenig Platz. Die Akkukapazität von „nur“ 60 Wattstunden liegt daher leicht unterhalb der Konkurrenz. Das Razer Blade 15 bietet 89 Wattstunden, das Acer Triton 82 Wattstunden und das Gigabyte Aero 15 sogar 94 Wattstunden.

In der Praxis liegt die Akkulaufzeit bei halber Displayhelligkeit (150 cd/m²) beim Surfen im Internet oder kaum leistungshungrigen Office-Anwendungen bei etwa vier Stunden. Sobald anspruchsvolle Games gestartet werden, sinkt die Akkulaufzeit auf etwa zwei Stunden. Gamer sollten also stets nach einer Steckdose ausschauhalten , wenn sie mit dem ASUS ROG Zephyrus S unterwegs sind.

Positiv anzumerken ist hingegen die hohe Mobilität des Notebooks, das sich aufgrund des flachen Gehäuses und des geringen Gewichts problemlos im Alltag herumtragen lässt. Insgesamt kommt man inklusive Tasche also auf etwa drei Kilogramm Gewicht. Auch das hochwertige und im zusammengeklappten Zustand sehr verwindungssteife Gehäuse lässt darauf schließen, dass das Notebook auch beim häufigen Transport keinen Schaden nehmen wird. Aufgrund der begrenzen Testdauer konnten wir diese Annahme allerdings nicht verifizieren. Anzumerken ist hierbei noch, dass das Netzteil mit einem Gewicht von etwa 600 Gramm kein Leichtgewicht ist.

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robert

Öfters hier

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Der neue ASUS ROG Zephyrus S (GX531GXR) bietet für 2,999 Euro Komponenten aus dem absoluten High-End-Bereich. Ob die mobile Gaming-Maschine ihren Ansprüchen gerecht werden kann, erfahrt ihr im folgenden Test, für den uns ASUS freundlicherweise ein Leihexemplar des Notebooks zur Verfügung gestellt hat.
Technische Daten des ASUS ROG Zephyrus S

Prozessor
Intel Core i7 9750H – 6 Kerne, 12 Threads | 2,6 GHz Takt, 4,5 GHz Turbo

Grafikkarte
Nvidia GeForce RTX 2080 mit Max-Q Design (8 GB)

Arbeitsspeicher
16 GB DDR4 2666 MHz (8 GB verbaut, 8 GB verlötet) – maximal 24 GB möglich

SSD
1 TB M.2 SSD (PCI Express 3.0 x4)

Display
15,6 Zoll – 1.920 x 1.080 Pixel – 144 Hz – entspiegelt

Akku
Li-Ion 4-Zellen 60 Wh

Anschlüsse
1x HDMI, 1x RJ-45, 2x USB-A 3.2 (5 Gbit/s), 1x USB-A 3.2 (10 Gbit/s), 1x USB-C 3.2 (5 Gbit/s), 1x USB-C 3.2 (10 Gbit/s), 1x Kopfhörer/Mikrofon-Kombi-Anschluss

Preis
nicht länger verfügbar

Verarbeitung und Design
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