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Mobilgeräte Testberichte

Asus ZenFone 4 im Test: An der Schwelle zur Oberklasse

Mit dem ZenFone 4 bringt der taiwanesische Hersteller Asus ein Smartphone der oberen Mittelklasse nach Deutschland, das mit schickem Design und interessanten Features daherkommt. Dazu gehören zum Beispiel eine Weitwinkelkamera und Hi-Res Audio. Ob das Gerät im umkämpften Markt an der Schwelle zur Oberklasse eine Chance hat, erfahrt ihr in diesem Test.

Design und Verarbeitung

Das Design des ZenFone 4 unterscheidet sich vor allem auf der Rückseite stark von vielen Konkurrenzprodukten. Diese besteht aus 2.5D Gorilla-Glas, das beim Bewegen Lichteffekte ähnlich den Reflektionen einer CD aufweist. Das sieht sehr schick aus, ist aber sehr anfällig für Fingerabdrücke. Ansonsten ist die Rückseite äußerst schlicht gehalten, lediglich die Rückkameras und Blitz sitzen in der oberen linken Ecke. Die Rückseite ist komplett eben, nicht einmal die Kameras heben sich vom Glas ab. Dass mag gut aussehen, ist aber zum Aufheben von einer glatten Tischplatte meiner Erfahrung nach eher unpraktisch. Da das Gerät sehr dünn ist, ist es nicht so gut zu greifen, wie Smartphones mit einer weniger glatten Oberfläche.

Der Rahmen des ZenFone 4 ist komplett aus Aluminium gefertigt und fühlt sich sehr hochwertig an. Auf der rechten Seite findet man die Ein/Aus-Taste sowie die Lautstärkewippe und auf der Unterseite befinden sich USB-C-Anschluss, Lautsprecher und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.

Kommen wir nun zur Vorderseite. Auf dieser befindet sich natürlich das Display, das mit 5.5 Zoll eher groß ausfällt. Die Ränder ober- und unterhalb des Displays sind leider sehr dick, sodass das Smartphone insgesamt sehr hoch ist. Auch an den Bildschirmseiten sind deutliche Ränder sichtbar. Dass das ZenFone 4 nicht mit randlosem Display beworben wird ist mir klar, aber trotzdem wirken die Ränder in meinen Augen etwas zu massiv. Dafür bietet Asus auf der Unterseite immerhin drei Android-Buttons, wobei der Home-Button einen Fingerabdrucksensor integriert hat. Ich selbst nutze ein Smartphone mit Sensor auf der Rückseite, weshalb ich mich an das Entsperren mit dem Daumen nur schwer gewöhnen konnte. Im Prinzip funktioniert der Sensor jedoch sehr gut. Ungewohnt finde ich auch, dass der Home-Button zwar da ist, sich jedoch nicht physikalisch drücken lässt. Stattdessen reagiert er, wie auch die anderen Android-Buttons auf Berührung.

Die Verarbeitung des ZenFone 4 gefällt mir sehr gut. Asus nutzt hochwertige Materialien wie kratzfestes 2.5D Gorilla-Glas und Aluminium. Die Spaltmaße sind sehr gering und die Knöpfe haben gute und klar definierte Druckpunkte. Schade ist nur, dass das gesamte Gerät äußerst anfällig ist für Fingerabdrücke. Dass sich das bei Glas nicht wirklich verhindern lässt ist klar, aber beim minimalistischen Design des ZenFones fällt es besonders auf.

Der Lieferumfang umfasst, neben dem Gerät selbst, einen Netzadapter, ein USB-C-Kabel, sowie Ohrhörer und eine Kurzanleitung.

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Simon Buchholz

Hi, ich bin Simon! Ich bin seit November 2016 bei Basic-Tutorials als Redakteur tätig. Geboren wurde ich 1998 in Celle, Niedersachsen, bin also 18 Jahre alt. Ich studiere Informatik an der Universität zu Lübeck und interessiere mich, wie alle hier, für Technik und Gaming. Meine ersten Kontakte mit Computern und Spielen hatte ich schon sehr früh, angefangen hat alles mit dem PC meiner Eltern und einem Gameboy, der eigentlich meinem Bruder gehörte. Ich bin zwar eher Gelegenheitsspieler, bin aber trotzdem immer auf dem Laufenden und spiele gern den ein oder anderen Shooter oder RPGs. Vor allem für OpenWorld-Titel bin ich immer zu haben.Dass ich Informatik studieren will stand für mich eigentlich immer schon fest. Spätestens aber seit ich mit 11 Jahren angefangen habe, zu programmieren. Seitdem baue ich mein Wissen und meine Fähigkeiten in dem Bereich immer weiter aus. Neben Gaming und Informatik (ja, ich mache mein Hobby zum Beruf) sind meine Hobbies Laufen und Gerätetauchen.

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