PC- & Konsolen-Peripherie

AVerMedia Live Streamer CAM 513 – eine Webcam für Content Creator

CamEngine als multifunktionales Tool

Über das Tool CamEngine von AVerMedia bietet die PW513 zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten.
So lassen sich Helligkeit, Kontrast, Farbton, Sättigung und Schärfe regeln, im erweiterten Modus auch ein manueller Weißabgleich, Pan, Tilt, Exposure oder Gain feinjustieren.

Im Bereich der Filter ist vor allem das Glätten für einige Streamer sicher von Interesse. Dieses fungiert als eine Art Beauty Mode. Da sich ähnliche Filter auf Plattformen wie Instagram durchgesetzt haben, ist das Interesse daran gewiss gegeben. Wie weit der Regler dabei hoch gedreht wird, ist wohl Geschmackssache, da die Natürlichkeit bei zu hoher Einstellung durchaus leidet.

Die Effekte – Spielerei oder Mehrwert?

Die Effekte mögen für viele Anwender reine Spielerei sein. Doch ist durchaus denkbar, dass dies innerhalb des Streams integriert werden könnte und somit für manchen Streamer doch einen Mehrwert darstellt. Das Aktivieren per Kanalpunkte z. B. wäre eine einfache Möglichkeit mit der Community zu interagieren und für einige Lacher zu sorgen.

Ein spannendes Feature, wenn auch sicher sehr abhängig vom Anwendungsgebiet, ist die AI-Gesichtsverfolgung, bei der die Kamera eine Art Follow-Focus nachahmt. Im reinen Gaming, bei dem der Streamer zentral vor der Cam sitzt, ggf. nicht all zu praktisch, kann man sich durchaus vorstellen, dass bei einem Koch-Stream o.ä. etwas Interaktivität in den Stream kommt, wenn die Kamera dem Geschehen folgt.

Ferner bietet CamEngine die Möglichkeit eines x1 bis x4 Zooms, der aber rein digital ist und daher zu Qualitätsverlusten führt. Fairerweise muss man aber sagen, dass auch bei höheren Zoomstufen das Bild noch einen wirklich guten Eindruck macht. Die Möglichkeit das Bild mit und gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, als auch zu horizontal, wie vertikal zu spiegeln, komplettiert zudem den Funktionsumfang.

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Christopher Clayton

Mein Name ist Chris, ich bin 36 Jahre alt, gebürtig aus Berlin nun aber schon seit mehreren Jahren in Düsseldorf wohnhaft. Fachlich komme ich aus dem Bereich der Medien und habe somit meine Leidenschaft für Technik und Multimedia zum Beruf gemacht.

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C
Cdcn

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20 Beiträge 5 Likes

Wer in 2020 in der Situation war, eine Webcam zu kaufen, wird wahrscheinlich festgestellt haben, dass der Markt komplett verrückt gespielt hat.
Coronabedingt war die Nachfrage nach Webcams deutlich höher, als das Angebot und die Lager entsprechend schnell leer. Dies führte dazu, dass Produkte von Markenherstellern schnell vergriffen und nur noch zu Mondpreisen auf Plattformen wie eBay verfügbar waren.
Wenn für die Arbeit aus dem Homeoffice oder aber für den Kontakt mit den Lieben nun aber eine Webcam gebraucht wurde, bezahlte man die völlig überteuerten Preise oder wich auf Modelle von unbekannten Herstellern aus – mit teils ernüchternden Erfahrungen.
Die Annahme, dass die Preissensibilität für Webcams im Jahr 2020 ein gutes Stück gesunken ist, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Wer über 100 Euro für eine Webcam ausgibt, die für Meetings aus dem Homeoffice heraus benutzt wird, wird wohl weitaus weniger erschrocken darüber sein, wenn jemand über 200 Euro für eine Webcam...

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