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AVM FRITZ!OS 7: Mesh und weitere Neuerungen

AVM kündigte an, auf der Cebit das neue Betriebssystem „FRITZ!OS 7“ vorzustellen, welches für die eigenen Router konzipiert wurde. Die neueste Version des Router-Betriebssystems soll zahlreiche Neuerungen mit sich bringen.

So soll das neue Betriebssystem alle aktuellen Modelle der FRITZ!Box in das hauseigene Meshsystem einbinden können. Die FRITZ!Box-Router werden dank dieser neuen Funktion zum Mesh-Repeater und steigern die Reichweite des WLANs deutlich. Darüber hinaus sollen auch die Telefonie- und Smart-Home-Reichweiten mit Mesh deutlich gesteigert werden können. Die Telefoniefunktion der zentralen FRITZ!Box des Hauses soll auf jede als Mesh-Repeater verwendete FRITZ!Box übertragen werden. Letztendlich würde auf diesem Wege bei intelligenter Platzierung des jeweiligen FRITZ!Boxen eine flächendeckende Versorgung mit WLAN, Telefoniefunktion und Smart-Home-Anwendungen gewährleistet werden können.

Eine Vorschauversion der erweiterten Mesh-Funktion ist für die FRITZ!Box „6590 Cable“ bereits verfügbar. Am öffentlichen Betatest können darüber hinaus Nutzer der Modelle „7580“, „7560“, „7430“, „7362 SL“ und „4040“.

Für weitere Verbesserungen sollen unter anderem die neuen IEEE-Spezifikationen sorgen. Die neuen Spezifikationen „802.11v“ und „11k“ sorgen dafür, dass Smartphones, welche an der FRITZ!Box angemeldet sind, das Frequenzband bei bestehender Verbindung schneller wechseln können. Außerdem führt AVM die Funktion „Zero Wait DFS“ ein. Mit dieser soll die Wartezeit im 5-GHz-Band jenseits von Kanal 48 verkürzt werden. Normalerweise müssen Geräte jenseits von Kanal 48 zunächst prüfen, ob ein Radarsignal verfügbar ist, um unter Umständen auf einen anderen Kanal ausweichen zu können. Die neue Funktion soll die dabei entstehende Wartezeit erheblich verkürzen, sodass letztendlich eine lückenlose Verbindung erreicht werden kann.

Ebenfalls neu bzw. überarbeitet ist die grafische Übersicht über die Qualität der Meshverbindung sowie über anstehende Updates für alle verbundenen Produkte von AVM. Sind automatische Updates aktiviert, werden diese nun auch für Mesh-Repeater und Powerline-Produkte durchgeführt.

Weiterhin soll die Hotspotfunktion der FRITZ!Box mit dem neuen Betriebssystem vereinfacht werden. Dem Nutzer soll es einfacher möglich sein, einzustellen, ob Gäste einen offenen oder einen passwortgeschützten Zugang zum WLAN-Netz erhalten sollen.

Weitere neue Funktionen ermöglichen beispielsweise das Erzeugen von Smart-Home-Vorlagen sowie die Erweiterung der diesbezüglichen Möglichkeiten. So lassen sich beispielsweise deutlich mehr Funktionen des HAN-FUN-Protokolls nutzen. Auch die Verbindung mit Geräten anderer Hersteller wird dank der Funkspezifikation DECT-ULE möglich.

Auch die MyFRITZ!-Funktionen wurden verändert. So besteht nun beispielsweise die Möglichkeit, Berichte über den Zustand der FRITZ!-Produkte per Mail zu erhalten – in diesen wöchentlich oder monatlich versandten Berichten finden sich beispielsweise Informationen zur Anmeldehistorie.

Präsentiert werden diese und weitere Neuerungen, die das neue Betriebssystem mit sich bringt, auf der Cebit in Hannover. Diese findet vom 12. bis zum 15. Juni statt.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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