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Basic Tutorials Ratgeber: PCs perfekt in Szene gesetzt mit RGB-Beleuchtung

Die Leuchtdiode, kurz LED (Englisch für light-emitting diode) erfreut sich nicht ausschließlich in heimischen Glühlampen und Autoscheinwerfern besonderer Beliebtheit, sondern hält zudem im PC- und Gamingsektor Einzug – und löst dort etwa veraltete Leuchtstoff- oder UV-Röhren ab.

Des Weiteren ermöglicht diese Technik vielfältige Optionen, wie zum Beispiel Rechner und weitere Komponenten in stimmungsvolles Licht zu tauchen sowie diese mit diversen Effekten zu versehen. Ermöglicht wird das durch RGB-LEDs, welche sich sowohl in Lichtstärke als auch in Farbgebung durch einen Controller steuern lassen.

Für eine reibungslose Installation dieser Hingucker gilt es jedoch, einiges zu beachten. Es existieren eine Reihe verschiedener Anschlüsse und Standards – sowohl bei Mainboards mit entsprechendem RGB-Header als auch bei eigenständigen Controllern. Da hier beinahe jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht, soll dieser Guide einen Überblick über Technik, Installation und Anwendungsfelder geben.

Licht in 16,7 Millionen Farben

Die Abkürzung RGB steht für die Farben Rot, Grün und Blau. Zugleich ist RGB ein Farbraum, in dem sich die einzelnen Primärfarben zu einem Farbton addieren. Mit Hilfe von LEDs in den Grundfarben lässt sich eine Vielfalt an Farbkombinationen erstellen: Jede LED kann in 256 Leistungsabstufungen angesteuert werden. Bei drei Grundfarben entstehen dadurch 256 x 256 x 256 verschiedene Möglichkeiten, also etwa 16,7 Millionen unterschiedlicher Farbtöne.

Tatsächlich erkennt das menschliche Auge jedoch nur in etwa eine halbe Million einzelner Nuancen. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass beispielsweise reines Weiß bei herkömmlichen RGB-LEDs aus den drei Primärfarben gemischt wird und dadurch nicht die Leuchtkraft und Farbtemperatur erreicht, wie RGBW-LEDs. Der Buchstabe „W“ steht hier für Weiß – es existiert also eine weitere LED, welche ausschließlich weißes Licht emittiert.

Vom grauen Kunststoffgehäuse zum farbenprächtigen Hingucker

Im Wandel der Zeit entwickelten sich PC-Gehäuse aus der praktischen Nutzung zu einem echten Blickfang. Nicht nur rein optisch, sondern auch technisch wurden viele Details optimiert. Zum Beispiel lassen sich moderne Gehäuse einfacher warten und bedienen, beziehungsweise Hardwarekomponenten mit geringem Aufwand, im Vergleich zu früheren Modellen, wechseln. Schließlich hatten Gehäuse damals bloß den Zweck, die oftmals teure und empfindliche Hardware vor äußeren Einflüssen zu schützen sowie die damals noch größere Anzahl an Einzelkomponenten zusammenzuhalten. Zudem bieten aktuellere Modelle eine große Auswahl verschiedener hochwertiger Materialien, Erweiterungen und durchdachter Lüftungssysteme.

Mitte der 90er-Jahre wichen graue Plastik- und langweilige beigefarbene Metallfronten nach und nach optisch ansprechend designten Frontblenden. Die Farbgebung wechselt von weiß-grau immer mehr zu dunkleren Tönen. Doch erst innerhalb des letzten Jahrzehnts wecken modifizierte Gehäuse mit allen erdenklichen Spielereien das Interesse der breiten Masse. Ein regelrechter Trend entsteht im Laufe der Zeit, bei dem sich Designelemente nicht mehr ausschließlich auf Sichtfenster und Innenbeleuchtung fixieren. Mittlerweile existieren von nahezu jeder Hardwarekomponente eine Hand voll RGB-Varianten auf dem Markt. Doch damit hört die Vielfalt noch nicht auf: Das bunte Leuchten breitet sich auf die Peripherie aus, illuminiert Mäuse und Keyboards und macht selbst vor der gesamten Raumbeleuchtung nicht halt. Das Geheimnis liegt in flexiblen LED-Strips und deren Controllern – von denen sich erstere biegsam an nahezu jeder Stelle und letztere unauffällig abseits der Lichteffekte anbringen lassen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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