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Basic Tutorials Ratgeber: So findest du die perfekte Gaming-Maus!

Mausbeschleunigung

Mäuse, die eine Mausbeschleunigung integriert haben, ermöglichen eine Abhängigkeit des Cursors von der Geschwindigkeit der tatsächlichen Mausbewegung. Im Alltag bedeutet das: Je schneller man die Maus bewegt, desto größer ist die vom Cursor auf dem Bildschirm zurückgelegte Distanz. Es handelt sich also um eine künstliche Beschleunigung des Cursors durch den Sensor der Maus.

Im Gaming-Bereich ist die Mausbeschleunigung zumeist nicht erwünscht. Der durchschnittliche Spieler möchte eine für höchste Präzision eine exakte Wiedergabe seiner Mausbewegungen erreichen. Verfügt der Sensor jedoch über eine Mausbeschleunigung, verfälscht das die Übertragung absichtlich. Daraus resultiert eine unnatürliche Bewegung im Spiel. Im Gaming-Bereich ist von einer solchen Mausbeschleunigung also dringend abzuraten. Wenn man schnell aimen möchte (was ja oft vorkommt), dann schießt man „über das Ziel hinaus“.

Das Mausrad, die dritte Taste einer Gaming-Maus

Im Alltag verwendet man das Mausrad zumeist nur zum Scrollen. Darüber hinaus lässt es sich jedoch als dritte Maustaste verwenden und in zahlreichen Spielen mit Zusatzfunktionen belegen. Im Gamingbereich sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Rasterung des Mausrades sich ein- bzw. umstellen lässt. Auch die Empfindlichkeit des Mausrads sollte sich einfach einstellen lassen. Empfehlenswert ist ein 4-Achsen-Mausrad (z.B. Roccat Titan Wheel), das sich auch nach links oder rechts bedienen lässt. Für Grafik- oder Videobearbeitung oder zum Scrollen in Dokumenten ist das sehr nützlich.

Ein Mausrad sollte möglichst häufige Abtastraten haben, also zum Auslösen nur wenig gedreht werden müssen, um z. B. in CS:GO Präzision für Sprünge zu liefern. Das Loslassen lässt sich dann besser timen. Bei einigen Modellen fängt das Mausrad irgendwann an zu quietschen, achtet also auf Qualität. Es sollte nicht zu nah an der Maus liegen, aber auch nicht zu weit herausstehen, da man sonst andere Finger beim Bedienen absetzen müsste.

Switches & Oberfläche

Hinsichtlich der Switches (linke und rechte Maustaste) ist zu sagen, dass eine durchschnittliche Gaming-Maus in der Regel über Omron-Switches und eine Lebensdauer von 20 bis 30 Millionen Klicks verfügen sollte. Beinahe jede auf dem Markt erhältliche Gaming-Maus erfüllt diese Anforderungen. Manche Hersteller bieten aber noch mehr. Die Druckpunkte bei einer Maus sind auch zu beachten: sind sie zu schnell oder zu langsam – lösen sie also zu früh oder zu spät aus? Das mag zunächst kleinlich klingen, ist bei Klicks im Millionenbereich, die man mit einer Maus tätigt, fast das Wichtigste.

Die Beschichtung einer Maus gehört mit zur Ergonomie. Wenn es beim Gaming einmal stressig oder im Sommer zu heiß wird, sollten die Maus Handschweiß vertragen können, ohne glitschig zu werden oder sich abzulösen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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