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Basic Tutorials Ratgeber: So findest du die perfekte Gaming-Maus!

Zusatztasten

„Normale“ Mäuse verfügen lediglich über zwei Tasten und ein Mausrad. Gaming-Mäuse hingegen können zahlreiche Zusatztasten aufweisen, die sich mit unterschiedlichsten Befehlen belegen lassen. Beinahe jede Gaming-Maus verfügt über zwei zusätzliche Daumen-Tasten. Einige Exemplare weisen jedoch bis zu zehn verschiedene Tasten an einer Seite der Maus auf – diese sind aufgebaut wie die Nummerntasten eines herkömmlichen Mobiltelefons. In den verschiedenen Spielen lässt sich jede Taste mit einem Befehl belegen. Im Normalfall liegen die meisten Befehle auf der Tastatur. Dies lässt sich jedoch umstellen. Geübte Spieler können zahlreiche Befehle innerhalb von Sekundenbruchteilen ausführen, wenn sie auf die Zusatztasten der Maus zurückgreifen. Vor allem für Anhänger von Online-Rollenspielen bietet sich eine Maus mit vielen Zusatztasten an. Bei Shootern hingegen braucht man die Zusatztasten in der Regel nicht.

Maustasten sind „nice to have“. Es stellt sich aber die Frage, was man mit ihnen tatsächlich umsetzen kann. Die Entwickler arbeiten hier mit den Spieleherstellern zusammen, um möglichst viele ausgefallene und sinnvolle Features zu erarbeiten. Einer zusätzlichen Maustaste einen Macro aufzulegen oder einen einfachen Befehl wie das Ersetzen einer Tastaturtaste sind heutzutage kaum der Rede wert. Maustasten sollten bei der Bedienung auf keinen Fall störend sein. Kann man alle Zusatztasten bequem erreichen und haptisch voneinander unterscheiden? Man möchte sich in einem Spiel mit Fähigkeiten schließlich ungerne verdrücken. Eine Bewerbung von 6 Tasten heißt in der Regel nur 3 Zusatztasten. Die Tasten kann man im Idealfall bequem mit dem Daumen erreichen und die Maus auch bei dessen Bedienung problemlos über das Mauspad weiterführen.

Software & Beleuchtung

Fast alle namhaften Hardwareschmieden bieten zu einer Gaming-Maus auch einen entsprechenden Treiber an. Hier gibt es einen Wettkampf zwischen Features und Gadgets, die hiermit umgesetzt werden können. Wichtig ist, dass ein Maustreiber übersichtlich ist. Alle „Fachbegriffe“ sollten noch einmal kurz erklärt werden – gerne auch auf Deutsch. Einstellungen wie Mausradgeschwindigkeit, DPI, Angle-Snapping, eine einfache Makroaufnahme, viele Zusatzfeatures und Beleuchtung zeichnen eine nützliche Maus aus. Ein Treiber sollte zuverlässig sowie einfach sein und möglichst viele Funktionen bieten. Sinnvoll ist es auch, zwischen verschiedenen Profilen wählen zu können. Je nach Anwendungsbereich reicht dann ein Knopfdruck, und die Einstellungen sind dem neuen Spiel oder Gebiet angepasst. Manche Hersteller lassen ihre Software aber auch gerne veralten, achtet daher darauf, dass eure Marke den Treiber auch in Zukunft aktualisieren wird (etwa für neue Spiele).

Bei immer mehr Modellen zählt auch hier die Beleuchtung zu den Einstellungsmöglichkeiten der Software. Von Flackern bis zu Breathing ist fast alles dabei, und das meistens in 16,8 Millionen möglichen Farben. Das kann schön aussehen, besonders wenn man es nach eigenen Wünschen konfigurieren kann. Man sollte sich von den Lichtern an der Maus aber nicht „blenden“ lassen, besonders nicht beim Kauf! Es hat zwar einen LAN-Style-Faktor, aber in der Regel guckt man beim Gaming auf den Monitor.

Weitere nützliche Links zum Thema:

  • Eine Übersicht über beliebte Mäuse: hier
  • Eine Übersicht über alle Sensoren: hier
  • Wer das Thema studieren möchte, kann hier vorbeischauen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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