Spiele Testberichte

Battlefield V im Test: Wie spielt sich der WW2 Shooter?

Mit dem neuen Setting von Battlefield 5 haben anfangs nur wenige gerechnet. Aus frühen Information ging hervor, dass die Reihe wieder zurück in die Moderne oder gar in die Zukunft geht. Nach einigen Leaks stand wohl aber fest, dass nach dem Ersten Weltkrieg der Zweite folgt und Battlefield 5 als Schauplatz im Zweiten Weltkrieg stattfindet. Nach einem ersten Trailer war die Community sehr gespalten. Es wirkte auf viele nicht authentisch genug. Jedoch änderte Dice dies bis zum Release. Unseren Eindruck zum Spiel könnt ihr im Folgenden lesen.

Story

Battlefield 5 setzt wie Battlefield 1 wieder auf „War Stories“. In vier kleinen in sich geschlossenen Kampagnen spielt man verschiedene Charaktere, welche alle durch ein anderes Schicksal geprägt sind. Jede Kampagne besteht aus drei Kapiteln, die alle relativ offen sind und auch Besonderheiten wie das Kapern eines Flugzeugs oder Fahrzeugs bieten. Trotz dieser Abwechslung spielten sich die Geschichten sehr monoton, die Cutscenes haben es jedoch in sich.
Überblick der verfügbaren Storys

In der ersten Kampagne „Under no Flag“ schlüpft man in die Rolle des Briten Billy Bridger, welcher durch seine kriminelle Laufbahn im Gefängnis sitzt. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bekommt er noch eine Chance und wird nach Afrika geschickt, um dort gegen die Afrikakorps zu kämpfen.

Kampagne in Afrika.

In der nächsten Kampagne „Nordlys“ kämpft man sich als Freiheitskämpferin durch das kalte Norwegen, mit dem Ziel die Deutschen am Erhalt des „schweren Wassers“ zu hindern. Mit dem schweren Wasser wollten die Deutschen im Zweiten Weltkrieg versuchen eine Bombe zu entwickeln, die vergleichbar mit einer Atombome gewesen wäre.

Im tiefen Schnee von Norwegen.

In der dritten Kampagne „Tirailleurs sénégalais“ (zu dt: Senegalschützen) spielt man einen Soldaten aus Senegal. Diese waren Mitglieder der französischen Westafrika-Einheit und sollen nun nach Frankreich gebracht werden, um dort zusammen mit den Franzosen an der Grenze gegen die Deutschen zu kämpfen.

Im verregneten Wald von Frankreich.

Die letzte Kampagne „The Last Tiger“ schlüpft man in die Rolle des deutschen Panzerkommandanten Peter Müller, welcher zum Ende des zweiten Weltkrieges den Vorstoß der Alliierten zum Rhein verhinder muss. Wie der Name der Kampagne schon verrät, befindet man sich größtenteils der Missionen in einem Tiger 1 Panzer, welchen man aber bei verschieden Abschnitten auch verlassen kann. Die drei Missionen sind nicht sonderlich lang, jedoch ist es sehr interessant mal aus der Sicht der Deutschen zu spielen. Somit gehört „The Last Tiger“ zu den interessantesten Kampagnen die Battlefield V zu bieten hat.

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

1 2 3Nächste Seite
Tags

Marcel Baumann

Ich bin leidenschaftlicher Gamer und verfolge das Medium schon seit meinem 12. Lebensjahr und starte bald ein Studium zum Gamedesigner.

Related Articles

Back to top button