Spiele Testberichte

Willkommen im Wahnsinn – Call of Cthulhu im Test

Dies wird dein Schicksal verändern

Wer irgendeinen Teil der Telltale-Adventures wie The Walking Dead oder The Wolf Among Us gespielt hat, wird diese Situation kennen: Eine Entscheidung resultiert in dem berühmten „XYZ wird sich das merken“, was jedoch nur selten wirkliche Konsequenzen hat. In Call of Cthulhu wird sich zwar XYZ nicht merken, was ihr sagt, dafür verändert ihr euer Schicksal. Nach bestimmten Handlungen und manchen Dialogoptionen erhaltet ihr den Hinweis „Dies wird dein Schicksal verändern“. Tatsächlich gibt es vier verschiedene Enden. Welche davon euch im Finale offenstehen, hängt unter anderem von euren vorangegangenen Entscheidungen ab. Da das Spiel auf manuelle Speicherstände verzichtet, sondern an festgelegten Checkpoints automatisch speichert, sind eure Entscheidungen endgültig.

Verschiedene Entscheidungen können das Schicksal beeinflussen

Es ist ein uraltes Grün…

Während ihr versucht, den Geschehnissen auf dem Eiland auf den Grund zu gehen, besucht ihr die verschiedensten Örtlichkeiten und seid dabei in der Egoperspektive unterwegs. Steuern könnt ihr euren Protagonisten in der PC-Version wahlweise mit Maus und Tastatur oder einem Controller. Die Tastenbelegung lässt sich für Maus und Tastatur individuell anpassen. Beides funktioniert gut, auch wenn die Menüführung mit der Tastatur etwas umständlich sein kann.

„Der gestrandete Wal“, ein Anlaufpunkt für Pierces Ermittlungen

Ob der Hafen der Walfänger, die Villa der Hawkins oder das medizinische Institut, es gibt überall viel zu entdecken. Die Level sind stimmungsvoll und detailreich gestaltet. Ein durchgehendes Motiv ist das schummerige grüne Licht und die düstere Atmosphäre. Bestärkt wird die unbehagliche Atmosphäre durch die Soundkulisse. Zeitweise ist es einfach still und nur hin und wieder ist ein unheimliches Geräusch zu vernehmen. Das Spiel verfügt über eine englische Synchronisation und deutsche Untertitel.

Das grünliche Licht findet sich fast überall

Ein Makel sind die Charaktermodelle. Deren Animationen wirken teilweise klobig und hölzern. Grafisch ist das Spiel vermutlich keine Augenweide, aber das Gesamtbild ist stimmig.

Die freundlichen Bewohner der Insel
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