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CES 2018: Lenovo präsentiert Neuauflagen des ThinkPad X1 Yoga & Tablet

Die OLED-Technologie, die sich im Bereich der Smartphones bereits durchgesetzt hat und nun auch im Fernsehbereich stark im Kommen begriffen ist, ist bei Laptops nach wie vor eine Seltenheit. In den letzten zwei Jahren sind die ersten Notebooks erschienen, die auf OLED-Displays setzen. Eines dieser seltenen Modelle war das ThinkPad X1 Yoga, das nun neu aufgelegt wird – jedoch ohne OLED. Der wahrscheinlichste Grund für den Verzicht auf das OLED-Display ist das Einsparen von Kosten. Sowohl für den Hersteller als auch für den Kunden sind OLED-Displays bedeutend teurer als LCD-Pendants.

Das neue ThinkPad X1 Yoga wird stattdessen mit dem IPS-LCD ausgestattet, das auch im neuen X1 Carbon verbaut ist. Das neue Display soll eine Helligkeit von 500 cd/m² bieten und den gesamten AdobeRGB-Farbraum abdecken. Zudem unterstützt es “Dolby Vision HDR“. Bedient werden kann das Notebook im Übrigen auch per Hand oder über den beiliegenden Touch-Stift.

Im Inneren finden sich neue Kaby-Lake-Refresh-CPUs mit vier Kernen – beispielsweise der Intel Core i7-8650U. Insgesamt ist es ansonsten weitgehend identisch mit der Vorgängerversion. So übernimmt es das Gehäuse vollständig und ist auch hinsichtlich der Technik weitgehend mit dem Vorgänger identisch. Neu ist die Abdeckungsklappe für die Webcam, die das Zukleben bei Sicherheitsbedenken überflüssig macht.

Das neue X1 Yoga wird ab April in Deutschland erhältlich sein. In den USA soll es 1.889 Dollar kosten.

ThinkPad X1 Tablet (2018)

Zusätzlich zum Notebook erscheint auch das ThinkPad X1 Tablet in einer Neuauflage. Es ist nun mit einer magnetisch mit dem Display verbundenen Tastatur ausgestattet, verfügt über ein größeres Display, das 13 Zoll im 3:2-Format bietet und durch Gorilla-Glas geschützt ist, und ist insgesamt größer als das Vorgängermodell. Es löst mit 3.000 x 2.000 Pixel auf und unterstützt High Dynamic Range.

Die Tastatur lässt sich ganz im Sinne eines modularen Tablets einfach entfernen, was das Tablet maximal benutzerfreundlich macht. Im Inneren finden sich die neuesten Quad-Core-CPUs der Kaby-Lake-Refresh-Generation, was das Tablet leistungsmäßig mit einem Ultrabook vergleichbar macht. Zusätzlich finden sich maximal 16 GB Arbeitsspeicher und eine bis zu 1 TB große SSD. Die Akkulaufzeit soll 9,5 Stunden betragen. Dem Nutzer stehen nun zwei Thunderbolt-Anschlüsse zur Verfügung, die die beim Vorgängermodell verwendeten Anschlüsse ablösen.

Das Tablet wird ab April erhältlich sein und mindestens 1.599 Dollar kosten. Beide Geräte unterstützen Amazon Alexa.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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