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CES 2019 – Frühe Entwicklungsphase des Razer Raptor Gaming-Monitors präsentiert

Auch Razer hat auf der Consumer Electronics Show (CES) 2019 eine Unternehmenspremiere vorgestellt. Der Razor Raptor ist der erste Gaming-Monitor des Unternehmens, das bisher vor allem für seine Mäuse, Tastaturen und Headsets bekannt ist. Derzeit handelt es sich bei dem vorgestellten Produkt noch um eine frühe Entwicklungsphase. Interessenten können sich bereits bei Razer registrieren, um weitere Informationen vor dem Release des Monitors zu erhalten.

Wie bei Razer üblich wurde der Raptor Gaming-Monitor speziell für Spieler konzipiert. Min-Liang Tan, Razer CEO und Mitgründer erklärte, dass „Razer bereits zuvor versucht hatte mit einer Reihe von Partnern das Razer-Erlebnis auch bei Monitoren zu realisieren, dies jedoch nicht ganz umsetzen konnte. Aus diesem Grund hat Razer sich entschieden, auf eine komplette Eigenentwicklung zu setzen, um auch im Bereich Desktop-Monitore fußzufassen“.

Der 27-Zoll-IPS-Monitor bietet eine WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) und einen extrem breiten Blickwinkel. Dank der Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und der Latenz von nur 1 ms (Grau zu Grau) bei aktiver Motion Blur Reduzierung eignet sich der Monitor auch für schnelle Spiele. Razer selbst spricht von einem „Esports Ready Display“. AMD FreeSync wird ebenfalls unterstützt, Nvidia G-Sync bietet der Monitor leider nicht an. Der DCI-P3 Farbraum wird zu 95 Prozent abgedeckt, HDR wird ebenfalls unterstützt. Dank verschiedener vordefinierter Farb-Modi kann leicht zwischen Einstellungen für Filme, Spiele und Anwendungen gewechselt werden. Auch die Helligkeit von 420 cd/m² und das Kontrastverhältnis von 1000:1 versprechen ein gutes Bild.

Neben den guten technischen Werten soll der Monitor seine Kunden auch mit seinem außergewöhnlichen Design überzeugen. Auf den ersten Blick fällt der mit nur 2,3 mm sehr dünne Displayrahmen auf. Das komplett matt-schwarze Gehäuse wird ansonsten vom massivem Aluminiumfuß dominiert. Die RGB-Beleuchtung am Standfuß kann mit der Razer Synapse Software konfiguriert und mit anderen Razer Geräten synchronisiert werden. Außerdem bietet die integrierte Kabelführung des Monitors die Möglichkeit, bis zu fünf andere Kabel zu verstecken, um so einen aufgeräumten Schreibtisch zu erhalten.

Obwohl der Monitor sich hauptsächlich an Gamer richtet, gibt es auch eine Reihe von Funktionen, die sonst eher in professionellen Office-Monitoren gefunden werden. Dazu zählt beispielsweise der Picture-in-Picture- und der Picture-by-Picture-Modus und die Möglichkeit Geräte über die USB-C-Power-Delivery-Funktion direkt am Monitor aufzuladen.

Erscheinen wird der Monitor erst Ende Jahres. Der Preis in Deutschland wird vermutlich bei etwa 700 Euro liegen.

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