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CES 2020: Razer stellt Gaming-PC „Tomahawk“ vor

Es gibt neues von Razer. Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat der US-Amerikanische Gaming-Experte erstmals seinen Einstieg ins Segment der Gaming-PCs bekanntgegeben. Mit ihrem Auftaktmodell „Tomahawk Gaming Desktop“ setzen die Kalifornier auf die neue NCU-Plattform von Intel. Ein vergleichsweise kleines Gehäuse soll ausreichend Platz für die Hardware-Power bieten. Wirft man einen Blick auf den Tomahawk, erinnert das schnell an die eGPU-Systeme von Razer. 

Razer setzt auf NUC Extreme von Intel

Das Gehäuse, welches die Basis des Tomahawk N1 bildet, stammt aus dem Hause Intel. Es ermöglicht einen einfachen Zugang zur verbauten Hardware. Ein Herausziehen eines Schlittens genügt, um an die einzelnen Komponenten zu gelangen. Dank der seitlich angebrachten Fenster aus Echtglas kann man jederzeit einen Blick ins Innere des kleinen Power-PCs werfen. Optische Gemeinsamkeiten zum eGPU-Gehäuse von Razer können nicht geleugnet werden. Allerdings ist noch unklar, ob sie sich auch in Sachen Größe ähneln werden. Da jedoch, anders als bei Core X, nicht nur Grafikkarten, sondern ein gesamter PC Platz finden muss, darf dies durchaus bezweifelt werden.

Komponenten können im Tomahawk leicht ausgetauscht werden.

Kleiner Formfaktor dank passendem Mainboard

Die kleine Größe des Tomahawk wird nicht durch ein Mainboard im Mini-ITX-Format ermöglicht. Um die kleinen Ausmaße erreichen zu können, hat sich Razer Unterstützung bei Intel gesucht. Pünktlich zur CES stellte nämlich auch der Branchenprimus in Sachen Prozessoren eine Neuheit vor. Die Intel NUC 9 Extreme („Ghost Canyon“) bietet genügend Platz, um einen potenten PC auf kleinem Raum bauen zu können. 

Mögliche Komponenten

Im Tomahawk kann man Prozessoren bis hin zu einem 8-Kern-Prozessor Core i9-9980H verbauen. Darüber hinaus bietet das NUC 9 Extreme von Intel genügend Platz, um 64 GB Arbeitsspeicher möglich zu machen. Bei der Plattform von Intel handelt es sich um eine spezielle PCIe-Steckkarte. Diese steckt man bequem auf eine am Gehäuseboden befestigte Platine. In Folge dessen ist eine Kommunikation zwischen mehreren Grafikkarten der einzelnen PCIe-Slots möglich.

Beim Tomahawk kommt Intels neue NUC9 Extreme zum Einsatz.

Die Qual der Wahl

Laut Firmenangaben wird der Käufer unterschiedliche Möglichkeiten zur Konfiguration haben. Das Maximum stellt bei der Grafikkarte die Nvidia GeForce RTX 2080 dar. Wer lieber zu einer Grafikkarte von AMD greifen möchte, ist bei dem Tomahawk leider fehl am Platze. Da man alle Komponenten jedoch bequem austauschen kann, dürfte auch ein Wechsel der GPU kein Problem darstellen. Neben der Grafikkarte kann man auch Arbeitssprecher sowie Festplatte in der Konfiguration wählen.

Anschlüsse des Mainboards

Das NUC 9 Extreme bietet dem Nutzer genügend Anschlussmöglichkeiten. Laut Razer sind zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse verfügbar. Diese können via USB-C angesteuert werden. Darüber hinaus bietet das Tomahawk zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Außerdem sind zwei HDMI 2.0a Anschlüsse und sechs USB 3 Anschlüsse vorhanden. Diese bieten eine Übertragungsrate von schnellen 10 GBit/s.

Das Tomahawk bietet viele Anschlussmöglichkeiten.

Preis und Verfügbarkeit

Leider hält Razer sich noch ziemlich bedeckt, was die Details rund um das Tomahawk angeht. So sind weder Informationen zu Preis, noch zu den verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten genannt worden. Was wir jedoch wissen ist, dass das Tomahawk im 1. Halbjahr 2020 auf den Markt kommen soll. Darüber hinaus hat Razer bereits in Aussicht gestellt, dass neue Notebooks auf den Markt kommen werden. Diese sollen die 10. Generation von Intels Prozessoren unterstützen und Displays mit einer außerordentlich hohen Bildwiederholrate bieten können (bis zu 300 Hertz).

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Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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