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Chrome verfügt nun über einen Lesemodus

Googles Browser Chrome verfügt nun ebenso wie Firefox und die ältere Edge-Version über einen Lesemodus. In diesem Modus werden Ablenkungen weitgehend ausgeblendet – übrig bleiben ausschließlich Text und Bebilderung. Bisher steht der Modus ausschließlich Canary-Nutzern zur Verfügung. Der offizielle Build wird sicherlich in Kürze folgen.

Nutzer der regulären Chrome-Version werden in der nächsten Zeit ebenfalls Zugriff auf den Lesemodus erhalten, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Canary-Nutzer können ihn bereits heute testen. Aktiviert wird er durch das Aufrufen der Adresse „chrome://flags/#enable-reader-mode“ oder alternativ über „chrome://flags/“, wo dann noch ein Klick zu tätigen ist.

Wurde der Lesemodus aktiviert, muss der Browser geschlossen und erneut gestartet werden. Erst dann kann er tatsächlich genutzt werden. Die Nutzung ist prinzipiell auf allen Webseiten möglich. Besonders nützlich ist sie selbstredend bei textbasierten Angeboten – etwa bei den Internetauftritten von Zeitungen.

Zu beachten ist, dass der Lesemodus nach der Aktivierung nicht zur Standardeinstellung wird. Sind Aktivierung und Neustart vollzogen, muss der Modus für jede einzelne Webseite eingeschaltet werden. Das wiederum geschieht über das Drop-Down-Menü, in dem nach Aktivierung und Neustart ein zusätzlicher Unterpunkt erscheint.

Ist der Lesemodus aktiviert, wird der Text stark ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Werbeanzeigen, Kommentarspalten und ähnliche Störfaktoren werden ausgeblendet. Lediglich die Bebilderung des Textes wird im Lesemodus nicht beseitigt.

Im Gegensatz zum Lesemodus von Firefox fällt der Chrome-Modus recht spärlich aus. Weitere Anpassungen und Individualisierungen der Darstellung sind nämlich nicht möglich und allem Anschein nach auch nicht geplant.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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