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Civilization VI: Großes Strategiespiel mit kleinen Mängeln

Alle Jahre wieder ist es an der Zeit mit unsterblichen historischen Persönlichkeiten die Welt zu erobern. Civilization VI bietet euch wieder einen ganzen Haufen Möglichkeiten das zu tun. Dabei geht der neue Teil der Serie keine gänzlich neuen Wege, bietet aber viel Neues.

Gameplay

Zuallererst: Civilizations sechster Ableger ist bei weitem nicht eine solche Revolution wie der fünfte Teil. Zwar hat sich einiges verändert, aber nichts das so dramatisch ist wie die Änderung der Form des Spielfelds, oder die Begrenzung der Anzahl von Einheiten auf einem Feld.

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Komplexerer Städtebau dank neuem System

Die augenfälligste Änderung im Spiel ist, dass Städte jetzt in Distrikte aufgeteilt sind, welche sich um das Stadtzentrum herum verteilen. Will man beispielsweise ein Theater bauen, landet dieses im Kulturdistrikt. Um diesen bauen zu können, muss ein Feld in der Reichweite der Stadt ausgewählt werden. Hat man kein freies, bebaubares Feld in der Reichweite der Stadt, kann man nicht bauen. Außerdem müssen bestimmte Distrikte in der Nähe von verschiedenen Gegebenheiten gebaut werden, um ihre volle Effektivität zu entfalten. Deshalb sollte ein Industriebetrieb möglichst neben Steinbrüchen und Minen liegen, da seine Effektivität sonst eingeschränkt ist.

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Dadurch sind die verschiedenen Felder extrem wichtig und haben eine sehr große Auswirkung auf den Verlauf des Spiels, weshalb sich Civilization VI teilweise nicht nur so aussieht, sondern sich auch fast wie eine Runde Siedler von Catan anfühlt.

Weltwunder benötigen ebenfalls einen eigenen Distrikt, weshalb der Platz um eine Stadt sehr schnell sehr beengt sein kann. Außerdem kann man Wunder nicht einfach irgendwo bauen, sondern muss sie in einer Lage bauen, welche ihrer realen entspricht. So muss das Alhambra in einem hügeligen Gebiet stehen und der Big Ben an einem Fluss gebaut werden. Diese Änderung sorgt dafür, dass die Positionierung neuer Städte eine größere Rolle spielt und einen frühe Entscheidungen im späteren Spielverlauf bluten lassen können.

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Simon Uhl

Zurzeit bin ich noch Schüler eines Baden-Würtenberger Gymnasiums und mache gerade mein Abitur. Als knapp jüngster Vertreter unseres Teams war meine erste Gaming Erfahrung wohl der Gamboy advance mit Pokemon Feuer Rot. Seitdem hab ich mich über den Nintendo DS, die Playsation 2, die Wii und die Playstation 3 bis zum PC durch alle Gaming Generationen Durchgezockt.

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