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Coronakrise: Windows-Updates werden eingeschränkt

In der Coronakrise ist Zusammenarbeit gefragt. Dies gilt auch für IT-Unternehmen. Gründe wie Homeoffice und Heim-Quarantäne sorgen für eine starke Belastung des Netzes. Damit das Netz etwas entlastet wird haben bereits Unternehmen wie Netflix, Amazon, Disney und Sony für eine Herabsetzung von Qualität und Downloadgeschwindigkeit gesorgt. Nun trägt auch Microsoft einen Teil dazu bei. Bis auf weiteres können nur noch Updates geladen werden, die auch wirklich wichtig sind.

Neue „Update-Politik“ ab Mai

Die Coronakrise hat Folgen für alle Wirtschaftszweige. Nun reagiert auch Microsoft mit entsprechenden Schritten. Es werden ab Mai diesen Jahres nur noch die Updates erscheinen, welche auch wirklich wichtig für die Sicherheit des Systems sind. Im Umkehrschluss bleiben optionale Updates außen vor.

C- und D-Releases sind betroffen

Nicht alle Versionen von Windows sind von der neuen Update-Strategie des Unternehmens betroffen. So werden nur Nutzer von Windows 10 v1909 und der Version Windows Server 2008 SP2 etwas von dem Strategiewechsel bemerken. Insbesondere bleiben nun Bug-Fixes, welche in der Regel gegen Ende des Monates ausgerollt werden außen vor. Doch eine Konstante bleibt – der sogenannte Patch Tuesday. Jeder zweite Dienstag im Monat bietet sicherheitsrelevante Aktualisierungen.

Veränderte Unterstützung eigener Betriebssysteme 

Neben der veränderten Update-Politik hat Microsoft bereits vor kurzem angekündigt, die Unterstützung der eigenen Betriebssysteme zu ändern. So sollen die Enterprise, Education sowie IoT Enterprise Varianten von Windows 10 v1709 nun bis zum 13. Oktober diesen Jahres Unterstützung erhalten. Ursprünglich sollte der Support lediglich bis zum April 2020 andauern. Ausgenommen von dieser Neuregelung sind Windows 10 Home sowie Windows 10 Pro (v1709). Bei der Windows Home und Windows Pro Variante in v1809 dauert der Support bis zum Mai 2020 an. Windows v1903 erhält bis zum Dezember 2020 und v1909 bis zum 11. Mai 2021 Support. 

Nicht nur Windows ist betroffen

Neben dem Betriebssystem Windows ist auch andere Software von der neuen Update-Politik betroffen. So wird beispielsweise der Edge-Browser vorerst bei Version 80 „stehenbleiben“. Dies ist jedoch nicht nur auf eine Netzentlastung zurückzuführen. Darüber hinaus hat es ganz praktische Gründe. Schließlich arbeiten auch bei den Software-Schmieden derzeit viele Mitarbeiter im Homeoffice. Dies erschwert anscheinend das Ausrollen neuer Versionen.

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Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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