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Coronavirus macht kreativ: Beatmung per Raspberry Pi

Das Coronavirus erfordert kreative Lösungsansätze, damit vor allem in medizinisch unterversorgten Ländern die Lebenserhaltenden Maßnahmen ausgebaut werden können. Der kalifornische Roboteringenieur Marco Mascorro hat mit dem Mascobot 2.0 nun ein Gerät entwickelt, das möglicherweise Leben retten könnte.

Nach einer kurzen Entwicklungsphase von nur zwei Monaten könnte im Mai 2020 bereits eine ausgereifte Version des Mascobots 2.0 erscheinen. Hierbei handelt es sich um ein Beatmungsgerät, das mit Komponenten aus dem Kfz- und Sanitärbereich sowie einem Raspberry Pi mit einem Arduino als Steuereinheit gebaut wird.

In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá wird der Mascobot 2.0 laut BBC bereits in zwei Einrichtungen getestet. In den Testläufen werden fünf Tage lang künstliche Lungen getestet, um anschließend mit Tierversuchen fortzufahren. Wenn alle Tests erfolgreich sind, könnte das Beatmungsgerät bereits ab Sommer 2020 Leben retten.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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