Peripherie Testberichte

Corsair K57 RGB Wireless: Kabellose Tastatur mit Rubberdomes

Corsairs neu vorgestellte K57 RGB Wireless ist nicht nur eine der wenigen kabellosen Tastaturen des Unternehmens, sondern auch eines der Modelle, dass auf Rubberdome-Switches anstatt mechanischer Taster setzt. Zudem ist die K57 die erste Tastatur, die die auf der CES angekündigten Capellix-LEDs einsetzt.

Diese sollen besonders klein sein, aber im Vergleich zu normalen LEDs – trotz ihrer geringeren Fläche – ähnlich hell leuchten und zudem effizienter arbeiten. Insbesondere letzteres ist für eine kabellose Tastatur wichtig: Corsair verspricht bei maximaler Helligkeitsstufe eine Betriebszeit von acht Stunden. Zum Verkaufsstart ist ein Preis von rund 100 Euro angepeilt, derzeit ist die Tastatur für € 99,90 Euro erhältlich. Wie sich das Modell in der Praxis schlägt, und ob Corsair seine Versprechen einhalten kann, wird der folgende Test zeigen.

Design und Verarbeitung

Die K57 RGB Wireless wird in einem Pappkarton in dem für Corsair typischen Design geliefert. Das Zubehör besteht aus einer Anleitung und Garantiehinweisen, einem USB-Kabel ohne Ummantelung und einer optionalen Handballenauflage mit einer Tiefe von 6,5 cm.

Im Gegensatz zur Konkurrenz aus eigenem Hause, der Corsair K63 Wireless mit mechanischen Tasten, verfügt die K57 RGB Wireless über einen Nummernblock. Zudem gibt es neben den bekannten Multimedia- und drei Funktionstasten noch eine zusätzliche Reihe Makrotasten, die an der linken Seite untergebracht ist.

Auch diese setzen auf Rubberdome-Switches und sind ebenso durch RGB-LEDs beleuchtet. Anstatt der bei Rubberdomes oft eingesetzten, günstigeren Hintergrundbeleuchtung, setzt Corsair dabei auf den Beleuchtungsansatz von mechanischen Tastaturen: Jede Taste der K57 RGB Wireless verfügt über eine eigene LED. Dadurch entsteht ein sehr gleichmäßiges Lichtbild, lediglich unter der Leertaste ist eine Verdunkelung zu erkennen.

Während der Großteil der Tastatur aus mattschwarzem Kunststoff besteht, setzt das Gehäuse oberhalb der F-Reihe auf eine glänzend schwarze Oberfläche. Auf dieser befinden sich das Herstellerlogo, die Funktions- und drei der Multimediatasten sowie die Status-LEDs. Abseits davon ist die K57 RGB Wireless größtenteils unspektakulär: Einstufige Klappfüße, ein schlichtes Kunststoffgehäuse und ein Micro-USB-Anschluss an der Rückseite. Zudem sind dort auch eine Halterung für den mitgelieferten Sender und ein Schalter verbaut, mit dem die Tastatur eingeschaltet werden kann.

Alles in allem ist die Verarbeitungsqualität der K57 anständig, aber nichts besonderes. Das Gehäuse ist robust, könnte aber etwas stabiler sein. Zudem sind einige Kanten nicht ganz abgerundet. Gut umgesetzt ist hingegen das Material der Tastenkappen, das eine angenehme Haptik bietet. Der Einsatz von Hochglanz-Elementen dürfte indes nicht nur Freunde finden, schließlich gibt es kaum Oberflächen, deren Optik derart schnell durch Staub, Fingerabdrücke und Kratzer in Mitleidenschaft gezogen wird. Zudem hätte wir es schön gefunden, wenn die Handballenauflage an der Unterseite abgeschlossen wäre – stattdessen sieht man dort die innere Struktur.

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