Peripherie Testberichte

Corsair Nightsword RGB – Gaming-Maus mit besonderem Gewichtssystem

Praxis

In der Corsairs Nightsword RGB arbeitet der Pixart PMW 3391 als Sensor, den Corsair seit diesem Jahr bevorzugt in den eigenen Mäusen einsetzt. Auch die Corsair Glaive RGB Pro und die Corsair Ironclaw RGB Wireless, die wir beide diesen Sommer im Test hatten, setzen auf diesen Sensor.

Der PMW 3391 ist auf eine maximale Auflösung von 18.000 DPI spezifiziert und soll auf eine Genauigkeit von 1 DPI genau angepasst werden können. Zudem wird ein optionales Angle Snapping angeboten. In der Praxis leistet der Sensor eine tadellose Arbeit: Alle Mausbewegungen werden präzise übertragen, Auslösefehler oder Verzerrungen gibt es nicht. Auch bei schnellen Aktionen werden Bewegungen problemfrei umgesetzt.

Corsair empfiehlt für die Nightsword RGB keine bestimmte Haltungsart, im Umkehrschluss soll sie sich also für alle drei üblichen Grip-Techniken eignen. Empfehlen würden wir die Maus allerdings nur für den Palm- und den Fingertip-Grip, für den Claw-Grip ist die Auflagefläche des Ringfingers zu schmal. Für Nutzer mit normal großen Händen ist die Maus dabei sehr angenehm. Besonders gefällt uns an der Ergonomie die gummierte Oberfläche, die eine sehr angenehme Haptik hat. Bei überdurchschnittlich langen Fingern kann es aber vorkommen, dass die Platzierung des kleinen Fingers schwierig ist – eine (optionale) Auflagefläche für diesen wäre daher noch schöner gewesen.

Ein Lob hat sich die Maus zudem für die Platzierung der Tasten verdient: Die Daumentasten sind intuitiv und schnell zu bedienen, wobei die Sniper-Taste, auf der der Daumen direkt aufliegt, nicht anfällig für Fehlauslösungen ist. Auch die vordere der beiden Tasten neben der linken Maustaste ist gut zu erreichen, für die hintere ist allerdings – ebenso wie für die beiden Tasten hinter dem Mausrad – ein leichtes Umgreifen erforderlich.

Der Druckpunkt der Haupttasten ist lobenswert, hier liefert die Maus das von Omron-Tastern gewohnte Bild. Die Zusatztasten sind in der Betätigung hingegen nicht alle so definiert, doch für ihren Einsatzzweck noch im grünen Bereich.

Software und Gewichtserkennung

Auch die Nightsword RGB setzt auf die von Corsair produktübergreifend eingesetzte iCUE-Software. Diese ist schnell und ohne Registrierungszwang installiert und hat ein modernes, performantes UI.

In iCUE lassen sich zahlreiche Einstellungen an der Maus vornehmen. Die drei Profile können frei angepasst werden, für jedes davon stehen bis zu drei DPI-Stufen und ein Sniper-Modus zur Verfügung, zudem werden auch die Beleuchtung und die Makros an das Profil geknüpft.

Der Sensor kann in der Software asynchron auf ein DPI genau eingestellt werden – optional auch mit asynchroner Auflösung. Auch die Beleuchtungseinstellungen sind vielfältig: Neben einigen Standard-Effekten und der möglichen Synchronisation mit anderen Corsair-Geräten gefällt uns besonders, dass bei der Nightsword RGB auch der DPI-Anzeige und jedem Profil eine eigene Farbe zugeordnet werden kann. Dadurch wird die Maus zu einem „richtigen“ RGB-Produkt, während viele anderen Modelle die DPI-Anzeige nur in einer Farbe leuchten lassen.

Die Tastenbelegung innerhalb der Software deckt alle möglichen Anforderungen ab: Die Tasten können frei mit Maus-, Tastatur- oder Multimediafunktionen belegt werden. Die Makros sind in der Software quasi unbeschränkt, möchte man sie auf der Maus speichern, so stehen pro Makro bis zu 256 Aktionen zur Verfügung. Das entspricht 64 Tasteneingaben und somit genug für alle üblichen Anwendungen.

Ein besonderer Unterpunkt ist bei der Nightsword RGB die Gewichtseinstellung. Hier zeigt einem iCUE, an welcher Position gerade welche Gewichte eingesetzt sind, und berechnet daraus den aktuellen Schwerpunkt der Maus. Mehr als eine nette Spielerei ist das allerdings nicht, denn Einstellungen kann man hier keine vornehmen – und auch vom Traum einer echten Gewichtsmessung ist hier nicht viel zu spüren. Die Gewichte werden schlicht über Taster im Mausinneren erkannt – aus diesem Grund sind die Gewichte auch unterschiedlich geformt.

Der mangelnde Nutzer der Gewichtsmessung ändert aber nichts am eigentlichen Vorteil der Nightsword RGB, nämlich der detailliert möglichen Gewichtsanpassung. Durch die weit auseinanderliegenden Magazine hat man hier viel Spielraum, wer seine Maus in dieser Hinsicht tunen möchte, dem wird diese Lösung gefallen.

Unterm Strich liefert die Software ein (fast) perfektes Bild ab. Weitere Detaileinstellungen sind immer denkbar, doch ist die Software zweifellos eine Stärke der Nightsword RGB.

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