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Corsair Strafe RGB MK.2 Gaming-Tastatur im Test

Kann der Nachfolger auch wieder überzeugen?

Die Tastatur „Strafe RGB“ von Corsair war – trotz ihrer im deutschsprachigen Raum ungünstigen Namensgebung – eine sehr solide und insgesamt durchweg positiv aufgenommene Tastatur, die vor allem im Gaming-Bereich relativ großen Anklang fand. Sie bot allerlei Features, die sich ein Gamer wünschen konnte. Neben der RGB-Beleuchtung konnten auch beispielsweise Makros verwaltet werden.

Nun präsentiert Corsair mit der „Strafe RGB MK.2“ den Nachfolger dieser Tastatur. Naturgemäß stellt die Zielgruppe gewisse Erwartungen an dieses Nachfolgegerät – die neue Tastatur sollte ihrem Vorgängermodell zumindest ebenbürtig sein. Ob der zahlreichen Verbesserungen, die der Hersteller ankündigte, scheint dies ein durchaus realistisches Ziel zu sein. Inwiefern die an die neue Tastatur gestellten Erwartungen im Detail erfüllt werden können, soll unser nachfolgender Testbericht zeigen.

Design und Verarbeitung

Bereits hinsichtlich des Designs lassen sich erste Unterschiede ausmachen. So ist die Strafe RGB MK.2 weniger zurückhaltend als ihr Vorgängermodell. Das Design der neuen Tastatur, welches sich vor allem durch die Aluminiumzierleiste und das darin integrierte Logo auszeichnet, ist durchaus markant. Auffallend sind außerdem die nun dedizierten Mediatasten inklusive Lautstärkerad, wie wir es auch von anderen Corsair-Tastaturen wie der K70 Lux RGB kennen. Der erste optische Eindruck des neuen Gerätes kann also als durchweg positiv bezeichnet werden.

Corsair Strafe RGB MK.2 Gaming-Tastatur
Corsair Strafe RGB MK.2 Gaming-Tastatur

Insgesamt kann zusammengefasst werden, dass die neue Tastatur weitaus auffälliger daherkommt als ihr Vorgängermodell. Dieses wiederum war trotz der bereits integrierten RGB-Beleuchtung deutlich dezenter als andere Modelle aus dem Hause Corsair. Die neue Strafe MK.2 wählt also einen klugen Mittelweg und dürfte mit ihrem Design, welches extrovertiert, aber nicht exzentrisch ist, den Großteil der anvisierten Zielgruppe ansprechen.

Corsair schafft es darüber hinaus, den Fokus des Nutzers auf die Tasten zu lenken. Diese sind auch beim neuen Modell wieder deutlich hervorgehoben, was durch die RGB-Beleuchtung noch verstärkt wird.

Positiv hervorzuheben ist auch wieder die abnehmbare Handballenauflage, der durchgereichte USB-Anschluss sowie das ummantelte 1,8 Meter lange Kabel.

Die Verarbeitung ist erwartungsgemäß exzellent. Hier finden sich keinerlei Kritikpunkte – was in dieser Preisklasse auch sehr ungewöhnlich wäre. Der Hersteller hat bei der Entwicklung des neuen Modells also einmal mehr bewiesen, dass er sein Handwerk beherrscht.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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