Gehäuse Testberichte

Cougar Panzer EVO RGB: Big-Tower mit viel Glas im Test

Design

Viel Tempered Glass bedeutet auch viel Folie zum Abziehen. Erst dann kommt das Gehäuse auch richtig zur Geltung – zumindest wenn ihr auf verspiegelte Gehäuse steht. Das Cougar Panzer EVO RGB hat, wie von einem Big Tower zu erwarten, einen sehr massiven Aufbau und wirkt sehr stabil. Dazu tragen auch die verwendeten Materialien bei.

Abgerundete Kanten sind bei Midi-Towern eher eine Seltenheit. Beim Cougar Panzer EVO RGB sind alle Ecken abgerundet. Um das Gehäuse noch hochwertiger wirken zu lassen, ist der Kunststoff in Carbon-Optik. Für den Tragekomfort wurde durch Griffe auch gesorgt, mit vier Glasscheiben und verbauter Hardware, kommen schon ein paar Kilogramm auf die Waage.

Optisch angepasst ist auch das Front-Panel. Hier wird außer den obligatorischen USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüssen außerdem ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss geboten. Dabei handelt es sich um ein kleines Highlight neben der dreistufigen Lüftersteuerung. Außerdem kann an der Front ein Mikrofon sowie ein Headset angeschlossen werden. Dass ein Power- sowie Reset-Button angebracht ist, muss nicht erwähnt werden.

Insgesamt sind bereits vier RGB-LED-Lüfter vorinstalliert. Drei davon sind direkt hinter der Glasfront angebracht, der letzte befindet sich an der Rückseite. Durch den mitgelieferten Controller und die Fernbedienung können viele verschiedene Modi und Farben frei eingestellt werden. Fernbedienung mit Cougar-Logo ist natürlich Pflicht!

Acht Slotblenden sind an der Rückseite des Cougar Panzer zu finden. Für externe Radiatoren sind sogar drei Durchführungen für Schläuche auf der Rückseite. Zur verbesserten Kühlung von Festplatten setzt Cougar auf den sogenannten „Air Guide“. Über eine Durchführung mit Kunstoffabdeckung wird die ins Gehäuse geführte Luft direkt hinter das Mainboard geleitet.

Positiv zu bewerten ist die werkzeuglose Montage der Festplatten und Datenträger. Sowohl die 2,5-Zoll- als auch die 3,5-Zoll-Variante können einfach in dafür vorgesehene Rahmen eingesteckt werden. Direkt hinter dem „Air Guide“ können vier 2,5-Zoll-Datenträger montiert werden. Die Halterahmen lassen sich bei Wunsch auch entfernen, lediglich eine Schraube muss dafür herausgedreht werden. 3,5-Zoll-Datenträger werden einfach mit etwas Kraft in den dafür vorgesehenen Einbaurahmen gedrückt. Die zwei Einbaurahmen sind aber ebenso für die kleine Variante kompatibel. Es können somit insgesamt sechs Festplatten verbaut werden – sechs 2,5-Zoll-Datenträger oder zwei 3,5-Zoll- plus vier 2,5-Zoll-Speichermedien.

Netzteilabdeckungen können einem Enthusiasten schon die Laune verderben. Mittlerweile gibt es alle mögliche Hardware-Komponenten mit RGB-Beleuchtung und da kann die Abdeckung den Blick verhindern. Genau wie den „Air Guide“ können wir auch die Netzteilabdeckung entfernen. Dafür müssen wir nur eine Schraube lösen und können beide Teile mit ein wenig Druck entnehmen.

Zum Schutz vor Staub sind mehrere Filter im Gehäuse verbaut, drei davon sind sogar magnetisch. Anders als bei anderen Gehäusen finden wir die Filter aber nicht auf dem Gehäuse oder direkt an der Front. Um an den Filter an der Front zu gelangen, muss die Glasscheibe zum Hardware-Bereich entfernt werden. Auch für den Filter im Deckel müssen wir die Glasscheibe abmontieren. Der letzte befindet sich am Boden, dafür muss das Gehäuse einfach auf die Seite gekippt werden.

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Vorherige Seite 1 2 3 4Nächste Seite
Tags

Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

Related Articles

Back to top button