Peripherie Testberichte

Das Cougar Phontum Gaming-Headset im Test

Was kann das 50-Euro-Headset?

Komfort

Setzt man das Headset auf, so versinkt man zuerst in den dicken Polstern. Sie sind sehr weich und durch den hohen Anpressdruck werden sie stark zusammengedrückt. Trotz des Drucks hat man auch als Brillenträger nicht das Gefühl, dass das Headset zu fest sitzt. Auch nach mehreren Stunden sitzt das Headset noch gut, allerdings bilden sich mit der Zeit Abdrücke, um die Ohren.

Die zweiten Ohrpolster für unterwegs lassen sich sehr gut anbringen und die vier Nippel zur Befestigung halten sehr gut. Problematisch wird es allerdings, wenn man diese aufsetzt. Der hohe Anpressdruck sorgt dafür, dass die Polster komplett zusammengedrückt werden und die Ohren direkt auf dem Treiber aufliegen. Somit beginnen die Ohren schon direkt bei Aufsetzen zu streiken und länger als wenige Minuten lassen sich die Kopfhörer nicht mehr tragen.

Lieferumfang

Features

Große Features bietet das Cougar Phontum nicht. Mit der Verschiebung der Ohrmuscheln lässt sich die generelle Größe des Headsets einstellen und das Mikrofon ist abnehmbar. Das insgesamt 3 Meter lange Kabel ist für den ein oder anderen ein nettes Feature, jedoch generell etwas zu lang. Am Anfang des 1,8 Meter langen abnehmbaren Kabels ist ein Rad zur Lautstärkeanpassung und ein Schalter um das Mikrofon stummzuschalten, also muss man das Spiel nicht unterbrechen.

Mikrofon

Das Mikrofon ist der schlechteste Teil des Headsets. Es nimmt die Sprache nicht wirklich gut auf und hinterlegt die schon schlechte Aufnahmen mit einem starken Rauschen und einem durchgehenden hohen Fiepton. Das Rauschen wird erst nach dem Absenken des Pegels nicht mehr hörbar, jedoch ist dann die Aufnahme zu leise. Leider ein sehr starker Minus-Punkt für das Mikrofon in Verbindung mit dem 3 Meter langen Kabel.

Nimmt man die Verlängerung ab und nutzt damit den 4-poligen-Stecker, statt den zwei 3-poligen, so vermindert sich das Rauschen stark und der Fiepton entfällt, sodass einzig die relativ schlechte Sprachqualität bleibt. Die Ausrichtung des Mikrofons ist sehr gut, man kann es frei beweglich einstellen und anschließend bleibt das Mikrofon an der Position stehen und biegt sich nicht durch.

Sound

Die 53-mm-Treiber sind in einem Zwei-Kammersystem installiert. Auf den Klang hat das jedoch keine besonderen Auswirkungen. Der Sound ist zwar gut abgemischt, es gibt jedoch keine Höhepunkte. Der Bass ist nichts besonders kräftig und auch die Höhen werden nur bis zu einer Frequenz von 17,5 kHz wiedergegeben, was sehr schade ist. Beim Gaming ist es einfach Geräusche einer Richtung zuzuordnen und somit den Gegner zu orten.

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Jonathan Klein

Ich studiere Elektrotechnik und bin leidenschaftlicher Zocker. In meiner Freizeit bin ich im CVJM aktiv unterwegs und beschäftige mich gerne mit allem rund ums Thema Gaming und Computer.

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