PC- & Konsolen-Peripherie

Externe Soundkarte ausprobiert: die Creative Sound Blaster X3

Software & Optionen

Per Sound Blaster Command können diverse Einstellung vorgenommen werden. Die Software steht für Windows, MacOS, Android und iOS zum Download bereit.

Leider benötigt man jedoch auch noch die SXFI App, um das SXFI-Feature nutzen zu können. Schade, dass das nicht alles über eine App steuerbar ist. Außerdem ist die Verknüpfung bzw. der Login innerhalb der verschiedenen Anwendungen nicht immer problemlos möglich. Softwaretechnisch muss Creative also auf jeden Fall nochmal nachrüsten.

Doch warum braucht man überhaupt zwei verschiedene Apps? Die SXFI App ermöglicht die Nutzung von Creatives Virtualisierungstechnologie SXFI. Hierzu wird ein Foto von Gesicht und Ohren des Hörers aufgenommen. Außerdem können verschiedene Kopfhörer und Headsets ausgewählt werden, um das Audioerlebnis an die verschiedenen Umstände anzupassen. Auch wenn Creative hier fast 60 Fremdgeräte auflistet, ist das natürlich eine eingeschränkte Auswahl und mit Pech ist das eigene Headset nicht dabei.

Neben SXFI bietet Sound Blaster Command jedoch noch viele weitere Optionen. So können verschiedene Profile erstellt und genutzt werden, in denen Beispielsweise der Bass oder Dialoge verstärkt werden. Mit dem Scout Mode richtet sich Creative an Gamer. Der Modus soll die Geräusche in Shootern optimieren, damit man seine Gegner früher hört.

Sofern man den SPDIF-Ausgang nutzt, kann in Sound Blaster Command auch Dolby Audio für die Soundkarte aktiviert werden.

Ein einfacher Equalizer und ein Mixer der verschiedenen Quellen sind selbstverständlich auch vorhanden.

Klang

Beim Klang muss man zwischen verschiedenen Ausgängen und Modi differenzieren, da Creative per Software ja ziemlich viel am Sound verändert. So gibt es verschiedene Profile für Musik, Filme, Gaming etc. – auch eigene Profile können angelegt werden.

Wer die höchstmögliche Audioqualität erreichen möchte, nutzt USB-C als Input. Hier stehen dann alle Funktionen zur Verfügung und es werden bis zu 32 Bit bei 192 kHz unterstützt. Am besten gefällt mir persönlich meistens der Direktmodus, also der unbeeinflusste Klang ohne Softwareoptimierung. Doch das ist bei Sound immer eine Frage des Geschmacks. Manche mögen mehr Bass, manche weniger. Die Sound Blaster X3 liefert jedoch einwandfreien Sound mit hoher Auflösung, für die man auch erstmal passendes Quellmaterial und passende Ausgabegeräte braucht.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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