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Dance of Death: Du Lac & Fey – Vorschau auf die Jagd nach Jack the Ripper

London im Herbst des Schreckens

Der Ort des Geschehens ist das viktorianische London Ende des 19. Jahrhunderts. Viele Sachverhalte, wie beteiligte Personen, Daten und Ereignisse zu Zeiten Jack the Rippers wurden im Spiel eingesetzt. So basiert Mary Jane Kellys Figur auf der historischen Mary Jane Kelly, die als das letzte Opfer von Jack the Ripper gilt. Inspektor Abberline, der im Spiel die Morde untersucht, ist dem gleichnamigen Inspektor nachempfunden, der bei den Ermittlungen zu Jack the Ripper mitwirkte. Die Presse spielt ebenfalls eine Rolle. In der Zeitung findet Du Lac Informationen zu den Morden.

Die Zeitung berichtet über die Morde

Trotzdem haben die Entwickler Platz für eine eigene Geschichte und Themen gelassen. Übernatürliches und Fantasy-Elemente sind präsent. Es gibt Trolle, Dämonen und Magie. Du Lac und Fey entstammen der Sage um König Artus und Mary Kelly hat eine besondere Gabe. Dadurch entsteht eine spannende Mischung auf deren Entwicklung man sehr gespannt sein darf.

London am Abend

Grafisch setzt Dance of Death auf einen eigenen Stil und eine Mischung von 2D- und 3D-Elementen, die ein stimmiges Bild ergibt. Die Schauplätze sind detailreich und sehr gelungen gestaltet und wirken authentisch. Eine kleine Schwäche offenbart sich hier allerdings: Einige Orte, besonders die Läden in London, sind zwar sehr interessant und detailreich, aber es gibt meistens nur wenige Interaktionspunkte. Es wäre schön gewesen, wenn man öfter die Möglichkeit hätte, etwas anzugucken und einen Kommentar von den Protagonisten zu hören. Das Spiel ist nämlich komplett vertont und großartig synchronisiert. Besonders, wenn Du Lac wieder mal den noblen Ritter gibt und Fey das etwas bissig kommentiert, kommen die Charaktere klasse rüber.

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