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Das gibt es neues aus dem Hause Microsoft

Am Mittwoch gab Microsoft eine Präsentation zu Windows 10, HoloLens und Surface Hub. Du hast den Livestream verpasst und bist dennoch interessiert? Wir haben dir nochmal alles kurz zusammengefasst.

Wie Frank bereits in einem kurzen Artikel verlauten lassen hat, wird Windows 10 wirklich ein kostenloses vollwertiges Upgrade werden und ihr müsst euch keine Gedanken um ein Abomodell machen. Doch was wird Windows 10 uns bieten?

Überall Windows

Windows 10 wird ein Windows für alle Geräte. Egal ob PC, Tablet, oder Smartphone – sogar die Xbox ist dabei und läuft künftig mit Windows! Man muss sich also nicht mehr an unterschiedliche Systeme gewöhnen, sondern kann das selbe Betriebssystem auf allen Geräten nutzen. Das ist natürlich auch mit einigen Vorteilen der besseren Vernetzung verbunden. Besonders interessant ist auch der Wechsel zwischen den Modi. Werden keine Eingabegeräte wie Maus und Tastatur erkannt, kann auf den Tabletmodus umgeschaltet werden.

Universal-Apps

Entwickler werden es künftig einfacher haben Programme/Apps zu entwickeln, denn diese werden überall laufen. Da Windows 10 überall ist, kann die App vom Smartphone auch auf dem PC laufen oder anders herum. Da Smartphones immer mehr Leistung bekommen, bin ich gespannt wann das erste vollwertige Spiel über das Smartphone läuft und an einen Monitor geworfen wird.

Startmenü: Windows 7 oder Windows 8?

Das Starmenü von Windows 10 wird ein kleiner Mix zwischen den bisherigen Startmenüs von Windows 7 und Windows 8. Das altbekannte Startmenü ist vorhanden und kann durch Kacheln, wie von Windows 8, erweitert werden um schneller auf bestimmte Bereiche zugreifen zu können. Das können neben Programmen auch beispielsweise Kontakte oder Webseiten sein. Meiner Meinung nach ist das ein guter Mittelweg, denn so macht Microsoft es jedem Recht.

Sind wir nun auf dem Smartphone oder am PC?

Vom PC her kennt man den Fenstermodus bereits seit Ewigkeiten. Fenster können nicht nur verschoben werden, sondern auch die Größe kann geändert werden. Microsoft dachte sich: Warum machen wir das nicht auch mit Apps? Apps aus dem Windows Store lassen sich mit Windows 10 wie normale PC-Programme starten und sind somit flexibel wie wir es am PC gewohnt sind. Ebenso gibt es Buttons zum Schließen, Minimieren oder Maximieren. Sehr gute Idee, ich bin gespannt wie die Apps das mitmachen, schließlich müssen sie dafür ja auch responsiv programmiert werden.

Wenns mal schnell gehen muss

Die Snap Funktion zum Anpassen der Fenstergröße kennen wir bereits seit mehreren Windows Versionen. Ist also nichts neues. Fenster an den Bildschirmrand ziehen und schon passt Windows die Größe an. Maximiert das Fenster oder passt es auf die halbe Bildschirmgröße an. Mit Windows 10 ist dies nun mit 4 Anwendungen möglich um noch mehr Informationen zeitgleich anzeigen zu lassen ohne manuell die Fenstergröße anpassen zu müssen. Sehr gute Funktion, hat jedoch noch Verbesserungspotenzial. Denn manchmal reichen auch 4 nicht aus – mehr Flexibilität ist meiner Meinung nach gefragt.

Die Sucherei hat ein Ende

Windows 10 hat eine neue Funktion in der Taskbar mit der man schnell zwischen den offenen Fenstern wechseln kann. Auf den neuen Button geklickt und schon wird ein Überblick über die offenen Programme, Ordner und Dateien angezeigt. Kennt man ähnlich auch schon von Apple, gut dass Microsoft das aufgegriffen hat.

Mehrere Desktops

Arbeit oder Privat? Musik oder Textverarbeitung? Du entscheidest nun was du auf deinem Desktop machst und wofür du einen anderen benutzt. Bisher musste man dafür immer zusätzliche Programme benutzen, nun ist es in Windows 10 integriert. Ist jedoch meiner Meinung nach auch nur von Apple abgeguckt, denn dort gibt es bereits seit Jahren mehrere Desktops.

Siri kann einpacken

Die wohl bekannteste Sprachsteuerung ist Apples Siri. Doch auch Microsoft bietet mit Cortana so etwas an und das soll sogar noch besser laufen als Siri. Mit Windows 10 kommt Siri nun auf alle Geräte und kann auch auf dem Computer benutzt werden. Ich werde wohl wenig drauf zurückgreifen, auf dem Smartphone nutze ich die Funktion auch schon nie – doch es gibt sicherlich einige, die die Funktion nutzen werden.

Bye bye Internet Explorer

Der Internet Explorer hat endlich ausgedient. Früher war die Verbreitung extrem hoch, doch er wurde vor allem von Chrome und Firefox vertrieben. Bei unseren Besuchern liegt die Nutzung des Internet Explorers bei 7 bis 8 Prozent. Mit Windows 10 wird er wohl langsam komplett verschwinden, denn er wird nur noch optional dabei sein. Der neue Standardbrowser von Microsoft wird Spartan heißen und bietet neue Möglichkeiten bei der Nutzung. Auch Chrome-Plugins sollen angeblich in ihm laufen. Ich bin gespannt, was Microsoft dort letztendlich abliefert.

Nahtloses Zocken

Du hast eine Xbox zu Hause stehen? Xbox One Spiele sollen sich auch auf Tablets oder PCs streamen lassen, welche mit Windows 10 arbeiten. Du bist also flexibel beim Zocken und musst nicht immer vorm Fernseher hocken. Das geile dabei ist, dass die Berechnungen auf der Xbox stattfinden und du somit noch nicht einmal ein Highend-PC oder -Tablet brauchst. Doch es kommt noch cooler: DirectX 12 wird auf Windows 10 verfügbar sein und die Grafikleistung deutlich verbessern.

Virtuell oder Realität?

Neben Windows 10 hat Microsoft auch noch zwei weitere Produkte vorgestellt. Das Erste ist Microsoft HoloLens, welches eine holografische Plattform ist. Man setzt eine Brille auf und schon können Holografien in die Realität eingebaut werden. Dafür bietet Microsoft auch einen total einfachen Editor, womit man sich schnell eigene Objekte bauen kann. Hört sich auf jeden Fall super spannend an. Ich bin auf den Preis gespannt, denn den hat Microsoft leider verschwiegen.

Interaktives Whiteboard by Microsoft

Außerdem hat Microsoft Surface Hub vorgestellt. Dies ist ein 55 oder 84 Zoll großer Bildschirm mit jeder Menge integrierter Technik. Natürlich läuft Windows 10 darauf. Doch auch Kameras, NFC,…sind mit an Board. Microsoft Surface Hub richtet sich vor allem an Unternehmen um Konferenzräume zu modernisieren. Egal ob Videokonferenz oder Ideensammlung – das Gerät bietet viele Möglichkeiten.

Bildquelle: Microsoft

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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