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Das innovative Schlagzeug von AeroBand – die PocketDrum

Software

Die Software ist sowohl im Apple App Store, als auch im Google PlayStore kostenfrei erhältlich. Sie ist recht intuitiv gestaltet, sodass man sich auch ohne Vorkenntnisse recht gut durch die App navigieren kann.

Zuerst lassen sich die Sticks nach dem Einschalten verbinden. Die Software erkennt Sticks in der Umgebung und durch einen einfachen Klick auf die entsprechenden Symbole werden sie gekoppelt. Anschließend werden sie automatisch verbunden.

Im nächsten Menü lässt sich dann das Instrument auswählen. Im Schlagzeugmenü wird dann die Position der Sticks auf dem virtuellen Schlagzeug angezeigt, sodass man auch als Anfänger schnell erkennt, was gespielt wird und wie man die Sticks halten muss.

Zudem wird auch der Akkuladestand der beiden Sticks angezeigt. Des Weiteren gibt es auch Übungs- und Spielmodi, in denen man seine Fertigkeiten testen und beweisen kann, jedoch kann es hier zu sehr langen Ladezeiten kommen.

Eine Aufnahmefunktion steht ebenfalls zur Verfügung.

Generell kommt es zwischendurch zu Pop-ups, die allerdings nicht ins Englische übersetzt worden sind.

Praktischer Test

Kommen wir nun zum praktischen Test der PocketDrums, indem wir Schritt für Schritt durch die Testphase gehen.

Das erste Einschalten

Gerade hier waren die Erwartungen an die PocketDrum sehr hoch. Ohne viel Platz Schlagzeug spielen, mit der von mir eingestellten Lautstärke? Das wäre genial. Der erste Eindruck war allerdings dann sehr ernüchternd. Meine gewohnte Haltung vom Schlagzeugspielen findet hier absolut keine Verwendung. Kein Schlag blieb konstant auf HighHat, Becken, Snare oder Bassdrum. Ebenfalls fiel auch hier zuerst auf, dass die Bassdrum als Schlag genutzt werden muss. Mit anderen Worten: Um eine wirkliche Schlagzeug Erfahrung zu erhalten, müssen die Fußsensoren direkt mitgekauft werden. Zudem war die Verzögerung zwischen dem Schlag, der Vibration zur haptischen Erkennung und dem daraus resultierenden Ton einfach zu groß. Nach 10 Minuten hin und her probieren, welche Handhaltung denn jetzt was macht, war die Frustration recht groß, sodass ich die PocketDrums erstmal weggelegt habe.

PocketDrum

Das Reinfuchsen

Nun hieß es Zeit investieren. Anhand der visuellen Darstellung der App und der Handhaltung kann man recht gut ein Gefühl dafür bekommen, welche Bewegung vom System wie interpretiert wird. Zudem lässt sich die Latenz durch das Verwenden von kabelgebundenen Kopfhörern deutlich verbessern, sodass das Spielen anfing Spaß zu machen. Nach etwa einer Stunde wurden 90 Prozent der Schläge vom System so wahrgenommen wie gewünscht, sodass sich ein guter Rhythmus entwickeln ließ. Die größten Problem waren jedoch, dass die Bassdrum als Schlag integriert werden musste, die Vielfalt sehr einschränkt ist, und dass das System bei zu schnellen Bewegungen nicht mehr hinterherkommt.

Fazit der Praxis

Sobald man die passende Handhaltung verstanden hat, lässt sich das virtuelle Schlagzeug gut spielen. Nutzt man zusätzlich kabelgebundene Kopfhörer wirkt es auch fast wie ein reales Schlagzeug. Es ist zu beachten, dass die Schläge zwar durch Vibration auch haptisch spürbar gemacht werden, allerdings dadurch keineswegs ein „richtiger“ Schlag auf eine Trommel simuliert werden kann. Gerade als Anfänger muss man bei den Schlagtechniken sehr aufpassen. Auch die Positionierung der virtuellen Instrumente ist nicht optimal und ähnelt nur wenig einem realen Schlagzeug.

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Jonathan Klein

Ich studiere Elektrotechnik und bin leidenschaftlicher Zocker. In meiner Freizeit bin ich im CVJM aktiv unterwegs und beschäftige mich gerne mit allem rund ums Thema Gaming und Computer.
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