PC- & Konsolen-Peripherie

Das Keyboard X50Q: Die Individualisierbarste aller Tastaturen

Hier kommen noch mehr Extras

Doch damit noch immer nicht genug; Das Keyboard X50Q hat noch weitaus mehr zu bieten. Wie es sich für eine Gaming-Tastatur in der Preisklasse gehört, registriert sie alle Tastenschläge, ganz gleich wie viele Tasten gleichzeitig betätigt werden. Dank Anti-Ghosting und N-Key-Rollover zeigt das X50Q keine Schwäche bei hitziger Gaming-Action oder 10-Finger-Schnell-Schreiberlingen.

Ganz im Sinne der Umwelt besitzt die Tastatur außerdem eine Standby-Funktion, durch die man das System im Nullkommanichts in den Stromsparmodus schicken kann. Kein wesentlicher Part, aber in der heutigen Zeit doch nicht irrelevant.

Einen kleinen Nachteil hat das X50Q dann doch noch: Es ist leider ausschließlich mit Windows kompatibel. Linux- und Mac-User gehen leider leer aus. Da Metadot aber bereits beim S-Modell eine Mac-Version veröffentlichte, bleibt die Hoffnung bestehen, dass auch beim neuesten Modell noch nachgezogen wird.

Wunderschöne Softwarelösung

Hier geht es um den Part, welcher der Test-Redaktion mit am meisten gefallen hat: der Programmierung der einzelnen Tasten durch Software.

Dabei kann jede einzelne individuell programmiert werden oder mit einem Applet versehen werden. Möchte man mit einer Taste das Wetter aufrufen und mit einer anderen die neuesten Mails lesen, können entsprechende Apps mit frei wählbaren Tasten verknüpft werden. Trudelt dann beispielsweise eine neue Mail ins Postfach, blinkt die entsprechende Taste rot, sodass man informiert wird und mit einem Klick im E-Mail-Programm ist.

Als Funktionstaste dient übrigens der Drehregler, da er auch als Druckknopf fungiert. So klickt man auf diesen in Kombination mit der jeweiligen Applet-Taste und kann so sekundenschnell zwischen den wichtigsten Programmen switchen.

Die Software, welche sich Das Keyboard Q nennt, zeigt dabei grafisch die Tastatur an. Geht man mit dem Mauszeiger über die bereits belegten Tasten, erscheinen kleine Infofenster, die über das jeweilige Applet informieren. Diese können aus der Software-Bibliothek heraus installiert werden. Wir haben nicht gezählt, aber wir konnten eine Weile scrollen, was heißt: es stehen sehr viele Applets zur Auswahl, auch populäre wie GitHub, Twitch oder Trello.

Hat man ein Applet gefunden und installiert, kann man anschließend die Taste seiner Wahl per Drag&Drop damit belegen. Alle Tasten stehen zur freien Verfügung. Benötigt ein Applet mehrere Tasten, wird das entsprechend angezeigt und man schiebt die gelb markierte Auswahl dorthin, wo eine entsprechende Anzahl Tasten nebeneinander noch frei ist.

Wir finden, dass dem Peripherie-Hersteller auch die Software bestens gelungen ist. Simpel kann man sich mit wenigen Klicks und kurzen Installationsvorgängen seine Tastatur so gestalten, wie man es auf der Arbeit, zu Hause oder zum Zocken braucht.

Software API für Hacker

Für alle Programmierer hat Das Keyboard X50Q sogar noch eine API-Schnittstelle erhalten. Wer es beherrscht, kann somit im Quelltext herumbasteln. Unserer Meinung nach das High-Level an Individualisierung.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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