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Das LG G7 ThinQ setzt auf künstliche Intelligenz

Der koreanische Hersteller LG setzt bei seinem neuen Smartphone „G7 ThinQ“ auf künstliche Intelligenz. Bei der Entwicklung legte LG besonderen Wert auf die Kamera und die Klangqualität.

Ausgestattet ist das Android-Smartphone mit dem Qualcomm-Prozessor „Snapdragon 845“, dem vier GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Hinzu kommt der 64 GB umfassende interne Speicher.

Das 6,1 Zoll große Display des Smartphones löst im 19,5:9-Format mit 3.120 x 1.440 Pixeln auf und verfügt über die moderne Notch. Letztere stellt eine Auslassung im Display dar, die beim „G7 ThinQ“ einen Lautsprecher, die Frontkamera und Sensoren beinhaltet. Erstmals genutzt wurde die Notch beim Essential Phone (nein, nicht beim iPhone X). In der Folge setzten sie zahlreiche Hersteller ein – nun schließt sich auch LG dieser Mode an.

Das Highlight des Gerätes stellt jedoch die mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Kamera dar, welche aus einer Kombination von zwei 16-Megapixel-Sensoren besteht. Einer dieser Sensoren ist mit Weitwinkeloptik ausgestattet. Das Zusammenspiel der Sensoren soll hochwertigste Aufnahmen möglich machen. Weiterhin sollen die Fotos dank der Kombination der Sensoren schärfer und detailreicher sein. Verzerrungen wirkt die Weitwinkellinse indes entgegen.

Bildeinstellungen werden von der eingesetzten künstlichen Intelligenz vorgenommen. Diese soll in der Lage sein, Objekte und Szenen zu erkennen und die Aufnahmeparameter entsprechend anzupassen. Darüber hinaus soll sie im Rahmen der Bildaufbereitung sinnvoll sein. Aufnahmen im Dunkeln oder bei anderweitig schlechten Lichtverhältnissen sollen durch sie aufgewertet werden können. Eine manuelle Bildeinstellung ist dank neunzehn verschiedener Aufnahmemodi problemlos möglich. LG zeigt mit dieser Vielfalt an Optionen den hohen Stellenwert der Smartphone-Kamera. Vor allem Fotofreunde sollen von diesem Smartphone angesprochen werden.

Weiterhin von besonderer Bedeutung war die Klangqualität. Das „G7 ThinQ“ erreicht laut LG DTS:X-Qualität. Darüber hinaus findet sich im Gerät ein für die Tonwiedergabe über Kopfhörer entwickelter Hi-Fi-Audioprozessor. Auch die Nutzung des Smartphone-Innenraums als Resonanzkörper für die internen Lautsprecher stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar. Mit diesen Maßnahmen will LG den gewöhnlich höchstens durchschnittlichen Klang eines Smartphones deutlich verbessern. Neben Fotoenthusiasten finden also auch Musikfreunde im „G7 ThinQ“ ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Gerät.

Erhältlich ist das gegen Staub und Wasser geschützte Gerät ab Anfang Juni für rund 850 Euro. Der Nutzer hat die Wahl zwischen einer schwarzen und einer grauen Variante.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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