Mobilgeräte Testberichte

Das LG V10: So hart im Nehmen wie ein Nokia?

Das LG V10 ist, nun ja wie soll ich das sagen … Besonders. Nicht schlecht, aber definitiv besonders. Was macht es denn so besonders? Zum einen der kleine zweite Bildschirm über dem normalen Bildschirm und zum anderen das Fehlen der üblichen Buttons an den Seiten des Smartphones. Zudem hat das V10 endlich mal wieder ein lange schmerzlich vermisstes Feature, einen austauchbaren Akku. Außerdem ist das V10 mit seinem 5,7 Zoll Bildschirm und ganzen 192 Gramm ein ordentlicher Brocken. An Bord des Smartphones findet sich aber auch alles was man eventuell brauchen könnte, ob es nun die 2 Linsen Frontkamera, der Fingerabdrucksensor oder ein anderes der vielen Features des LG V10 sind. Damit ist der Preis von rund 500 € auch gerechtfertigt und das Smartphone ein wirklich guter Vertreter seiner Preisklasse.

Design und Verarbeitung

Das Design des LG V10 ist sehr geschmacksabhängig. Mit Maßen von 159,6 x 79,3 x 8,6 mm (L x B x H) und einem Gewicht von stolzen 192 g ist das V10 wohl alles andere als ein kleines, leichtes Smartphone. Positiver Effekt: man hat dem einem Smartphone endlich mal das Gefühl was in der Hand zu haben und das Gewicht suggeriert Hochwertigkeit, welche die Konkurrenz gerne vermissen lässt. Leute mit kleinen Händen haben aber ein echtes Problem bei dem Versuch das Smartphone mit einer Hand zu bedienen.

LG V 10 (6)

Optisch ist das LG V10 zwar eher dezent, sieht aber hübsch aus. Die oberen und unteren Ränder des Geräts sind aus grauem Plastik, die Seiten aus silbernem Metall. Die Rückseite ist mit geriffeltem Gummi beschichtet und somit griffig. Der Micro-USB-Eingang findet sich wie gewohnt unten am Gerät. Etwas nervig ist der ebenfalls unten befindliche Klingenstecker, da die deutlich Kopfhörer schonendere Position für den Klinkenstecker oben ist.

Sehr umstritten ist LGs Designentscheidung auf eine Lautstärke-Wippe und den Power-Button an der Seite des Smartphones zu verzichten. Stattdessen finden sich diese auf der Rückseite des Geräts. Der Fingerabdrucksensor fungiert als Power-Button und drüber und drunter findet sich die Lautstärke-Wippe. Ich persönlich finde die Idee zwar gut, die Umsetzung aber eher mittelprächtig. Versucht man einen der drei Knöpfe hinten zu drücken passiert es gerne, dass man einen anderen noch mit erwischt, was auf Dauer ziemlich nerven kann. Desweiteren passiert es gerne mal, dass man, wenn man das Handy in der Hosentasche hat, auf einen der Knöpfe kommt und so die Lautstärke verändert oder das Gerät entsperrt.

Eine ziemlich coole neue Designentscheidung ist der Second-Screen über dem normalen Bildschirm. Dieser nimmt den Raum über dem normalen Bildschirm und neben den beiden Linsen der Frontkamera ein. Nützlich ist er vor allem wenn dem Hauptbildschirm gesperrt ist da er dann Uhrzeit, Wochentag, Datum und Benachrichtigungen anzeigt. Bei aktiver Nutzung des Smartphones kann man den kleinen Bildschirm zur Steuerung verschiedener Apps nutzen, zum Beispiel des Musikplayers.

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Simon Uhl

Zurzeit bin ich noch Schüler eines Baden-Würtenberger Gymnasiums und mache gerade mein Abitur. Als knapp jüngster Vertreter unseres Teams war meine erste Gaming Erfahrung wohl der Gamboy advance mit Pokemon Feuer Rot. Seitdem hab ich mich über den Nintendo DS, die Playsation 2, die Wii und die Playstation 3 bis zum PC durch alle Gaming Generationen Durchgezockt.

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