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Das neue Microsoft Surface Pro kommt ohne Lüfter aus

Microsoft hat das neue Surface Pro vorgestellt – es ist die fünfte Version, allerdings nennt Microsoft das neue Modell nicht Surface Pro 5, sondern schlicht Surface Pro. Der Tablet-PC bringt einige Neuerungen mit sich. So gibt es neben einer verbesserten Akkulaufzeit auch einen Prozessor der neuesten Generation. Optisch gleicht das neue Gerät dem Vorgängermodell und dennoch hat sich einiges geändert.

Verbesserte Akkulaufzeit, aber kein USB-C

Herzstück des neuen Microsoft Surface Pro ist ein Intel-Prozessor der siebten Generation. Bei dem neusten Modell wurde ordentlich an der Akkulaufzeit geschraubt, die nun bis zu 13,5 Stunden betragen soll, ehe das Gerät wieder aufgeladen werden muss.

Der Tablet-PC ist mit einem USB-3.0-Port ausgestattet. Für USB-C hat es dann leider doch nicht gereicht.

Störende Lüftergeräusche gehören der Vergangenheit an

Viele Notebooks neigen dazu, mit dem Alter lauter zu werden. Dies liegt oftmals daran, dass der Lüfter verschmutzt. Bei einigen Geräten lässt er sich leicht reinigen, während bei anderen etwas Bastelarbeit erforderlich ist und das Notebook aufgeschraubt werden muss. Aber auch nach der Reinigung ist es möglich, dass der Lüfter sehr laute Geräusche von sich gibt.

Das Microsoft Surface Pro kommt ohne einen Lüfter daher. Obwohl das Gerät mit einem leistungsstarken Core-i-Prozessor bestückt ist, ist es Microsoft gelungen, den Tablet-PC so zu konstruieren, dass kein Lüfter mehr nötig ist. Störende Lüftergeräusche gehören somit der Vergangenheit an.

Verbesserte Displaydarstellung, neuer Stift und Kuschel-Tastatur

Microsoft hat die Displaydarstellung verbessert. Die Auflösung von 2.736 x 1.924 Pixel hat sich dabei jedoch nicht verändert sein. Alles in allem wurden Verbesserung am Microsoft Surface Pro vorgenommen. So soll der Tablet-PC nicht nur leiser, sondern auch leichter und leistungsfähiger als die Vorgängermodelle sein.

Das Kickstand-Scharnier wurde ebenfalls überarbeitet. Das Gerät soll nun einen noch festeren Stand haben. Das Modell verfügt nun außerdem über einen „Studio Mode“. Dieser erlaubt es den Kickstand bei einer Neigung von 165 Grad einrasten zu lassen.

Microsoft kündigte zudem eine Surface-Variante an, die LTE unterstützen soll. Das Modell soll Ende des Jahres verfügbar sein.

Für das neue Surface Pro ist ein Eingabestift erhältlich, der überarbeitet wurde. Der Surface Pen verfügt über eine Neigungserkennung und bietet 4.096 Druckstufen. Der Stift dürfte somit vor allem für Künstler interessant sein. Damit der Surface Pen stets griffbereit ist, lässt er sich mit Hilfe eines Magneten am Tablet befestigen. Leider ist der Surface Pen nicht mehr im Lieferumfang enthalten, wie bei den vorherigen Modellen. Optional erhältlich ist außerdem ein Keyboard-Dock. Dieses ist genauso wie das Surface Notebook mit einem kuscheligem Alcantara-Textilbezug und einem verglastem Touchpad bestückt. Durch den Textilbezug bietet die Tastatur eine besonders angenehme Haptik und die Tasten erzeugen nur noch leise Tippgeräusche. Allerdings könnte die Tastatur durch den Alcantara-Bezug schnell fleckig oder speckig wirken.

Verbesserte Software mit Erweiterungen

Microsoft hat die Software für das Surface Pro verbessert. In Zukunft soll One Note über den Surface Pen dazu in der Lage sein, eingegebene Formeln zu erkennen. Diese lassen sich dann direkt in andere Office-Programme wie Word und Excel übertragen.

Microsoft arbeitet derzeit außerdem an einem Projekt Namens Whiteboard. Hierbei handelt es sich um eine App, die speziell für den Surface Pen entwickelt wird und die Nutzungsmöglichkeiten noch einmal steigert.

Ab wann ist das Microsoft Surface Pro erhältlich?

Das Microsoft Surface Pro wird ab dem 15. Juni erhältlich sein. Zu diesem Zeitpunkt soll auch das Surface Studio an den Start gehen. Interessierte können das Surface Pro bereits jetzt schon im Microsoft Store vorbestellen. Je nach Ausführung soll das Schmuckstück zwischen 949 und 3.099 Euro kosten.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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