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Das richtige Notebook für die Arbeit im Homeoffice

In Anbetracht der dritten Welle der Covid-19-Pandemie mit deutlich über 20.000 Neuinfektionen pro Tag hat das Robert Koch-Institut (RKI) laut eines Berichts der Tagesschau Unternehmen dazu aufgefordert, ihren Angestellten die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen. „Jetzt schützt die Heimarbeit die Gesundheit von uns allen – dazu brauchen wir noch mehr verantwortungsvolle Arbeitgeber“, erklärt RKI-Präsident Lothar Wieler.

Leider haben noch immer nicht alle Angestellten, die eigentlich im Homeoffice arbeiten könnten, entsprechende Notebooks von ihren Arbeitgebern erhalten. Die Nachfrage nach aktuellen Notebook Angeboten bei dem Schnäppchen Portal Mein-Deal.com ist laut Unternehmensangaben in den letzten Monaten deshalb regelrecht explodiert. Als Grund dafür sehen Experten vor allem Arbeitnehmer, die sich dazu entschlossen haben, für die Arbeit im Homeoffice selbst ein Notebook anzuschaffen.

Wenn auch ihr euch durch die Arbeit im Homeoffice vor Covid-19 schützen wollen, zeigt unser Ratgeber, worauf beim Kauf eines Notebooks für die Arbeit im Homeoffice geachtet werden muss. Empfehlenswerte Notebooks gibt es bereits ab etwa 500 Euro von bekannten Marken wie Asus, Acer, HP, Dell und Lenovo.

Die richtige Bildschirmgröße und Auflösung

Dedizierte Homeoffice-Notebooks sollten mindestens ein 15,6-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung (1.920 × 1.080 Pixel haben). Bei besonders günstigen Laptops werden teilweise noch Displays mit Auflösungen von 1600 × 900 Pixeln oder sogar noch geringere Auflösungen verbaut. Besonders bei der Arbeit mit größeren Formularen, langen Texten oder umfangreichen Tabellen sind solche Auflösungen ein großes Hindernis.

Personen, die häufig besonders umfangreiche Dokumente am Notebook bearbeiten sollten noch besser auf ein 17,3-Zoll Notebook setzen. Darunter leidet zwar die Mobilität ein wenig, das Arbeiten ist aber deutlich angenehmer und produktiver und es lassen sich auch mehrere Programme parallel darstellen.

Prozessoren und Arbeitsspeicher

Ob die Wahl auf einen Prozessor von Intel oder AMD fällt, ist bei Office-Notebooks nahezu egal. Die aktuellen Prozessorserien Intel Tiger Lake (Core-i-1100GX-Bezeichnung) und AMD Renoir (Ryzen 4000) bieten für Standardprogramme wie Word und Excel mehr als genug Leistung. Auch anspruchsvollere Software wie Photoshop lässt sich mit diesen Prozessoren gut verwenden.

Wenn das Notebook besonders günstig sein muss, kann alternativ auch auf ein Gebrauchtgerät mit Intel Ice Lake U (Core i 1000) oder AMD Picasso (Ryzen 3000) zurückgegriffen werden. Auch diese CPUS von 2019 sind für die meisten Anwendungsszenarien im Homeoffice noch mehr als ausreichend.

Neben einem leistungsstarken Prozessor wird die Arbeitsgeschwindigkeit auch durch die Größe des Arbeitsspeichers massiv beeinflusst. Leider lässt sich im niedrigen und mittleren Preissegment der RAM oft nicht erweitern oder austauschen. Es ist deshalb wichtig, direkt beim Kauf auf eine ausreichende Größe zu achten. Leider werden im Einsteigersegment noch immer Notebooks mit nur 4 GB RAM angeboten, von denen wir generell abraten. Zumindest 8 GB RAM sollten es heutzutage sein. Wenn Sie regelmäßig mit mehreren Programmen parallel arbeiten oder besonders leistungshungrige Software nutzen, sollten Sie besser ein Gerät mit 16 GB RAM wählen.

SSD als Massenspeicher

Im niedrigen Preisbereich werden noch immer Notebooks angeboten, deren einziger Massenspeicher eine herkömmliche Festplatte (HDD) ist. Von diesen Geräten ist aufgrund langer Ladezeiten generell abzuraten. Auch Notebooks mit langsamen eMMC-Speicher, die oft fest verlötet sind, sollten nicht gekauft werden.

Achtet deshalb beim Notebookkauf darauf, dass explizit eine SSD als 2,5-Zoll-Laufwerk oder im M.2-Formfaktor vorhanden ist. Ob diese per SATA oder NVMe (PCIe) angebunden ist, macht bei Büroarbeiten nahezu keinen Unterschied.

Dedizierte Grafikkarte?

Eine dedizierte Grafikkarte von AMD oder Nvidia macht Notebooks deutlich teurer. Wenn ihr euer Gerät ausschließlich für Officetools nutzen wollt, werdet ihr durch diese Mehrausgabe keinen Unterschied in der Leistung bemerken. Ein dedizierter Grafikchip ist deshalb nur sinnvoll, wenn das Notebook auch zum gelegentlichen Gaming genutzt werden soll.

Anschlüsse für externe Geräte

Viele besonders günstige Notebooks verfügen leider nur über wenig Anschlüsse für externe Geräte. Langes Arbeiten im Homeoffice benötigt aus Gründen der Ergonomie aber zumindest eine Maus und wenn möglich auch eine externe Tastatur und einen weiteren Monitor. Achtet deshalb beim Kauf des Notebooks darauf, dass ausreichend Anschlüsse vorhanden sind.

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