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Der Phanteks Glacier GPU-Wasserkühler

Als ein guter Freund von mir fragte, welchen GPU-Wasserkühler ich empfehlen kann, war die Antwort recht simpel: Phanteks Glacier! Ich habe ihm den Wasserkühler gezeigt und er war sofort begeistert. Warum? Das zeige ich in dieser Review, zusammen mit einem Erfahrungsbericht zum Zusammenbau.

Design & Verarbeitung

Von der Funktionsweise unterscheiden sich die gängigen Wasserkühler kaum und so wird meist das Design zum ausschlagebenden Faktor beim Kauf eines GPU-Monoblocks. Hier kann der Phanteks Glacier mit einer Oberseite aus schwarzem oder verchromten Aluminium glänzen. Besondere Highlights sind die RGB-LED-Beleuchtung sowie die Möglichkeit, die Backplate der Grafikkarte weiter zu verwenden. In diesem Fall die Backplate der Gigabyte GeForce GTX 1080 Ti Aorus 11G. In Sachen Verarbeitung schlägt wieder einmal die gute Qualität aus dem Hause Phanteks zu buche.

Integrierte RGB-LED-Beleuchtung

Der Phanteks Glacier Wasserkühler für Grafikkarten verfügt über eine integrierte RGB-LED-Beleuchtung. Diese ist über das Mainboard (ext. 4-Pin-RGB-Header) oder die Grafikkarte per Software steuerbar. Wer über ein Phanteks-Gehäuse mit RGB-LEDs und entsprechender Steuerung am Case verfügt, kann die Grafikkarte auch über das Gehäuse per Knopfdruck steuern.

Der Umbau: Ein Erfahrungsbericht

Der Umbau einer Grafikkarte auf einen Wasserkühler ist generell recht einfach, man sollte aber schon ein wenig Erfahrung mit PC-Hardware haben. Der erste und wichtigste Schritt: das Lesen der Anleitung! Hat man die Anleitung gelesen, folgt man dieser Schritt für Schritt. Nach dem Lösen der sieben Schrauben auf der Backplate der Gigabyte GeForce GTX 1080 Ti Aorus 11G können Kühler und Backplate vorsichtig abgenommen werden. Beim Abnehmen des Kühlers daran denken, dass sowohl die LEDs als auch die Lüfter über je ein Kabel mit dem PCB der Grafikkarte verbunden sind und diese Vorsichtig abgezogen werden müssen.

Nachdem der Kühler abmontiert wurde, geht’s ans Reinigen des PCBs bzw. der Komponenten. Grafikchip, RAM und Spannungswandler müssen sorgfältig gereinigt werden. Reinigungsalkohol ist hier eine große Hilfe. Nach dem Reinigen wird die mitgelieferte Wärmeleitpaste auf dem Grafikchip aufgetragen und dann kann zu Schritt 3 der Anleitung übergegangen werden. Gemäß der Bedienungsanleitung werden die Wärmeleitpads zurecht geschnitten und auf den Komponenten angebracht. Hier wäre es schön gewesen, wenn man bereits zurecht geschnittene Pads geliefert bekommen würde. Kleiner Abzug bei der B-Note.

Bevor es mit Schritt 4 weitergeht, muss man sich entscheiden, ob man die RGB-LEDs per Grafikkarte oder Mainboard/Gehäuse/externer Controller steuern möchte. Möchte man die RGB-LEDs extern steuern, muss ein anderes Kabel, welches beiliegt, angeschlossen werden. Hat man sich für eine der Optionen entschieden, wird der Glacier auf dem PCB platziert, das Ganze vorsichtig umgedreht und wieder verschraubt. Fertig! Nun kann die Grafikkarte in den Custom-Waterloop integriert werden.

Den Phanteks Glacier Wasserkühler für Grafikkarten kaufen

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann den Phanteks Glacier Wasserkühler im Handel bestellen, sollte aber vorher sicher sein, den Richtigen zu kaufen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass der Umbau auf eine Wasserkühlung zum Erlöschen der Herstellergarantie führt. Einige Hersteller sind hier kulant und wickeln weiterhin Garantiefälle ab, wenn die Karte wieder umgebaut und in den Originalzustand versetzt wird. Caseking bietet das komplette Angebot an Phanteks Glacier Wasserkühlern an und geht im Vergleich zu anderen Händlern noch einen Schritt weiter. Hier könnt ihr King Mod-Grafikkarten kaufen, bei denen der Wasserkühler von den Experten des King Mod-Teams montiert wird und eine 2-jährige „King Mod-Garantie“ gewährt wird.

Mit Bildern von Phanteks & Caseking

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3 Kommentare

  1. Guten Tag.
    Nach dem Konsumieren dieses Testberichts stellen sich meiner Person multiple Fragen. Erste lautet wie folgt: Warum werden keine Temperaturen angegeben?
    Um sich ein adäquates Urteil zu bilden, scheinen mir diese unerlässlich zu sein.
    Des Weiteren scheint mir hier ein frappierender Mangel an Vergleichswerten zu bestehen. Zwar empfahlen Sie als Autor diesen Kühler,
    dennoch kann ich leider aus Ihren Worten nicht ableiten, inwieweit hier eine objektiv messbare Verbesserung erzieht, wird.
    Ein weiterer Punkt, der leider nach diesem Artikel fraglich bleibt, sind die verwendeten Komponenten in ihrer Wasserkühlung, in welche diese Karte integriert wurde. Ohne die Angaben dieser scheint es mir als Leser nicht möglich dem Test valide Informationen zu entnehmen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Matteus

  2. Hallo Matteus,

    du hast vollkommen Recht! Der PC, in dem der Kühler eingebaut wurde, wird derzeit fertiggestellt.
    Ich werde dann einen entsprechenden, bereits vorab geplanten Nachtrag erstellen, in dem der Custom-Loop beschrieben wird und natürlich, welche Temperaturen bei welchen Taktraten vorliegen.

    Das der Artikel derzeit eher eine Review und kein Test ist, ist mir bewusst und ich bitte diesen Umstand zu entschuldigen.

    Soviel vorab: Das Update wird mit einer Review des Phanteks Enthoo Primo erscheinen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hauke

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