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Die 5 häufigsten Computer-Probleme, die man selbst lösen kann

Hin und wieder wird man das Gefühl nicht los, dass der Computer mit der Zeit ein Eigenleben entwickelt. Er fährt einfach runter, startet sich nicht, obwohl man mehrfach den Einschaltknopf gedrückt hat, erkennt die Tastatur nicht oder behauptet, es gibt keine Verbindung mit dem Internet. Einige Probleme können mit ein paar Tipps und Tricks behoben werden – so etwa, wenn der Rechner einfriert.

Ein Fachmann ist erst gefragt, wenn selbst alle möglichen Tricks nicht mehr zum gewünschten Erfolg führen oder der Computer wirklich kein Geräusch mehr von sich gibt.

Problem Nummer 1: Keine Reaktion – der Computer ist „tot“

Man hat bereits mehrfach den Einschaltknopf gedrückt – jedoch reagiert der Computer nicht. Nun geht es um die Fehlersuche. Liegt es am Stromkabel oder an der Steckdose? Um das in Erfahrung zu bringen, sollte man zuerst ein anderes Gerät an die Steckdose hängen – beispielsweise das Ladekabel für sein Smartphone. Kann das Smartphone problemlos über die Steckdose aufgeladen werden, liegt es am Rechner. Hier ist das Stromkabel zu überprüfen. Kann ein anderes Stromkabel als Testobjekt verwendet werden und reagiert der Rechner noch immer nicht, wird es wohl das Netzteil sein. Dieses ist in weiterer Folge auszutauschen.

Reagiert der Computer während des Betriebs nicht mehr, friert also von einer Sekunde auf die andere ein, hilft am Ende nur noch ein manueller Neustart. In diesem Fall ist der Ein-/Ausschaltknopf für ein paar Sekunden zu drücken. Dadurch fährt der Computer neu hoch.

Problem Nummer 2: Tastatur und/oder Maus reagieren nicht

Besteht eine Kabelverbindung, so ist zuerst einmal zu überprüfen, ob die Maus und/oder die Tastatur richtig eingesteckt sind. Mitunter ist das Kabel nicht fest genug eingesteckt. Besteht keine Kabelverbindung, sondern handelt es sich um eine Bluetooth-Verbindung, so ist zu Beginn einmal zu überprüfen, ob überhaupt eine Verbindung besteht.

Man kann es auch einmal mit einer anderen Maus bzw. mit einer anderen Tastatur versuchen. So kann man in Erfahrung bringen, ob es an der Maus bzw. Tastatur liegt oder am Rechner. Erkennt der Computer auch nicht die andere Maus bzw. Tastatur, sollte man die Bluetooth-Einstellungen überprüfen bzw. einen Blick auf den USB-Anschluss werfen. Gegebenenfalls hilft es, wenn bei der Kabelverbindung ein anderer USB-Steckplatz ausprobiert wird.

Problem Nummer 3: Virusscanner schlägt Alarm

Bild von Rachel Scott auf Pixabay

Es mag zwar kein Problem sein, wenn der Virenscanner Alarm schlägt, dennoch wird ein Großteil der Nutzer nervös werden. Wobei an dieser Stelle ist zu sagen, dass es ausgesprochen positiv ist, wenn der Virenscanner anschlägt. Denn das heißt, der Eindringling wurde gefunden – ein größerer Schaden konnte somit verhindert werden. Bevor man sich also für ein Antivirus Programm entscheidet, ist es ratsam, ein paar Testberichte zu lesen.

Aufgrund der breiten Vielfalt ist es gar nicht so einfach, das passende Produkt für sich zu finden. Zu Beginn ist zu klären, ob es sich um ein kostenloses oder gebührenpflichtiges Programm handeln soll; in weiterer Folge geht es um die Frage der zur Verfügung stehenden Leistungen. Genügt ein Antivirenprogramm oder möchte man noch andere Dienste in Anspruch nehmen – einige Antiviren Programme versuchen etwa Festplattenfehler zu korrigieren oder helfen bei der Datenreinigung.

Problem Nummer 4: Lautstärke nimmt zu

Zu Beginn war der Computer noch richtig leise. Man hat gar nicht mitbekommen, dass der Rechner in Betrieb genommen wurde. Doch mit der Zeit hat die Geräuschentwicklung zugenommen. Woran kann es liegen, wenn der Rechner immer lauter wird? Einerseits kann es an den verbauten Teilen liegen – andererseits auch an der Verschmutzung. Liegt es am Schmutz, so kann die Geräuschentwicklung reduziert werden, wenn das Innere des Gehäuses gereinigt wird. Ändert das nichts an der Geräuschentwicklung, so mag es ratsam sein, einen Fachmann zu kontaktieren – eventuell liegt es an der Festplatte. Diese sollte dann ausgetauscht werden.

Problem Nummer 5: Die Geschwindigkeit nimmt ab

Ein Computer benötigt Luft. Das heißt, die Festplatte sollte nicht zu 100 Prozent vollgefüllt sein. Rund 10 Prozent freier Speicherplatz sind empfehlenswert. Ist jedoch genügend Speicherplatz vorhanden, so hilft mitunter nur der Einbau eines zusätzlichen Arbeitsspeichers.

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