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Discord startet mit eigenem Spiele-Store in die geschlossene Beta

Discord ist vor allem Gamern als nützliche Chat-Plattform bekannt. Der kostenlose Service umfasst neben dem Austauschen von Bildern, Nachrichten und Gifs auch Calls und mehr. Für Multiplayer-Games also optimal. So können sich die Spieler untereinander schnell und einfach miteinander vernetzen und absprechen. Jetzt möchte Discord den nächsten Schritt wagen und kündigt einen eigenen Spiele-Store an, der ähnlich wie Steam, Uplay oder Origin funktionieren soll.

Nützliche Funktionen

Um den Store für die zukünftigen Nutzer besonders attraktiv zu machen, sollen ihnen Empfehlungen und Bewertungen von Freunden oder Mitarbeitern angezeigt werden. In der Kategorie „First on Discord“ werden Games angezeigt, die von Discord mitentwickelt wurden und aus diesem Grund auch für drei Monate exklusiv nur dort erhältlich sind. Die bisherige Mitgliedschaft für 5,00 Dollar, Nitro, soll außerdem ebenfalls ausgebaut werden. Diese Premium-Mitgliedschaft wird durch den hauseigenen Abo-Dienst ergänzt, der den Spielern kostenfrei Spiele zur Verfügung stellen wird. Der Preis soll sich dabei nicht verändern.

Die erste plattformübergreifende Bibliothek

Mit den genannten Punkten wird der Discord-Spiele-Store den Konkurrenten kaum in etwas nachstehen, sie aber auch nicht übertrumpfen. Um das zu schaffen, hat Discord ein Ass im Ärmel: Die plattformübergreifende Bibliothek. Wenn die Spieler ihr Einverständnis geben, werden in der Bibliothek alle Games des Nutzers registriert, egal wo sie gekauft wurden. Es wird vermerkt, wo das Spiel ursprünglich gekauft wurde, erscheint aber zusammengefasst in einer Sammlung. Das könnte den entscheidenden Vorsprung geben, denn diese Übersicht fehlt vielen Spielern bei anderen Anbietern.

Zur Zeit wird die Performance noch in einer geschlossenen Beta in Kanada getestet. Sollte hier alles zu Discords Zufriedenheit funktionieren, könnte schon bald eine neue Games-Plattform auf dem Markt sein, die mit allen Mitteln den Mitbewerbern Konkurrenz macht. Ein genaues Datum für den Start gibt es allerdings noch nicht. Nähere Informationen zu dem Abo-Service oder der übergreifenden Bibliothek hat Discord ebenfalls noch nicht veröffentlicht.

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