Software Testberichte

Disk Drill für Windows

Datensicherungssoftware im Test

Ein Klick und die Datei ist weg. Was nun? Besser als zu Verzweifeln ist Handeln. Eine Möglichkeit bietet dazu das Datensicherungstool Disk Drill.

Disk Drill – Universelle Datenwiederherstellungssoftware

Disk Drill bezeichnet sich selbst als universelle Datenwiederherstellungssoftware. Egal, ob Dateien auf einem mobilen Notebook oder dem Desktop-Computer verloren gegangen sind, ganz gleich ob auf internen Festplatten oder externen Speichermedien wie USB-Sticks, Disk Drill verspricht Abhilfe.

Disk Drill im Test – Einzeln gelöschte Dateien auf einem USB-Stick wiederherstellen

Der wohl häufigste Problemfall besteht in Dateien, die aus Versehen gelöscht werden. Einmal zu hektisch geklickt, ist die Datei weg. Wer Glück hat, findet sie im Papierkorb. Wenn diese Dateien sich jedoch auf einem externen Speichermedium befinden, landen sie dort nicht. Dennoch spricht in dieser Situation für sich, dass dem Anwender bewusst ist, zu schnell gelöscht zu haben.

Dieses Bewusstsein und die Schnelligkeit zu Handeln, zahlen sich aus. Der Anwender lädt die Software Disk Drill kostenfrei aus dem Internet herunter und kann sofort mit dem Notfallplan beginnen.

Alle Laufwerke, interne wie externe, gibt die Software beim Starten wieder. Wer nicht auf Anhieb die externen sieht, muss die ausgeblendeten zunächst wieder einblenden. Dazu befindet sich unterhalb der Fenster-Icons eine Verlinkung. Mit einem Klick darauf, werden sie angezeigt.

Im zweiten Schritt wählt der User das Speichermedium der gelöschten Dateien aus. Hinter jedem Speichermedium gibt es einen hellblau hinterlegten Button „Recover“ und rechts davon mittels Klick auf den Pfeil ein Untermenü. Hier wählt der Anwender nun Quickscan aus, der darauf direkt gestartet wird.

Nach dem schnellen Scannen ist das Ergebnis für sich sprechend und die wiederherzustellenden Dateien sind auswählbar. Wer sich an dieser Stelle nicht sicher ist, welche es sind, die Spalte „Modification date“ gibt Aufschluss über das letzte Änderungsdatum. Alternativ kann mit Hilfe von Filtern, wie die links vorgegebenen, die Suche eingegrenzt werden.

Der Wiederherstellungsort ist blau hinterlegt, das Logo zum Anstoßen der Wiederherstellung ist ebenfalls nicht zu übersehen. Der Anwender kann selbstverständlich den USB-Stick auswählen. Die Software gibt daraufhin eine Warnmeldung aus, da es nicht empfohlen wird, Dateien auf dem Speichermedium wiederherzustellen, wo sie verloren gegangen sind. Die Warnung kann übergangen werden, wenn gewünscht.

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Dawina Gaebler

Mein Name ist Dawina, ich bin Berlinerin und arbeite als Sachbearbeiterin IT. Computer und Technik haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. In meiner Freizeit spiele ich gerne Computerspiele, bin ansonsten Apple-Userin und selbst im Urlaub brauche ich für meine Spielerein eine Verteilerdose.

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