Software Testberichte

Disk Drill für Windows

Datensicherungssoftware im Test

Disk Drill im Test –  Gelöschte Dateien auf einem USB-Stick nach Formatierung wiederherstellen

Der zweite Testfall wiegt schwerer. Die meisten von uns besitzen von diversen Informationsveranstaltungen diverse USB-Sticks. Ohne meist zu wissen, was sich darauf befindet, verstauben sie achtlos im Schubfach oder werden meist ohne Bedacht gelöscht oder sogar formatiert. Wenn später – sogar Monate später – doch die Einsicht kommt, diese Dateien lieber nicht gelöscht zu haben, ist es bereits zu spät. Auch hier soll Disk Drill helfen.

Die ersten Schritte sind identisch: Software starten, USB-Stick anstecken und sich anzeigen lassen. Anders als bei einer frisch gelöschten Datei, bewirkt der Quickscan keinerlei Ergebnis. Nun muss tiefer gegraben werden und passend dazu ein Tiefenscan durchgeführt werden. Dieser durchwühlt den Stick gründlicher, was ebenfalls zur Folge hat, dass er zeitlich länger braucht.

Das Ergebnis ist gut sortiert nach Art und Typ der Datei. Die gewünschten Dateien sind in einer Vorschau anschaubar und wie beim Quickscan nach Auswahl dessen wiederherstellbar. Allerdings konnten nicht alle Dateien vom letzten Speicherstand gefunden werden, dafür hat er ein paar wenige uralte Dateien hervorgegraben, die tatsächlich überraschender Weise wohl auf den Stick gewesen waren.

Fazit zu Disk Drill

Disk Drill ist schnell, unkompliziert und kostenfrei aus dem Internet herunterladbar. Darüber hinaus ist die Software sowohl für Mac OS als auch für Windows erhältlich und erreicht damit eine große Breite an Zielanwender.

Die kostenfreie Version kommt mit einem Wiederherstellungsvolumen von 500 MB daher. Wer häufiger Daten retten muss, wird um die Pro-Version mit einem Kaufpreis von 89$ (Privatanwender) nicht drum herum kommen.

Die Bedienung ist einfach gestrickt und fast selbsterklärend, wenn Englisch keine Hürde ist. Denn obwohl die Website in mehreren Sprachen übersetzt ist, ist es die Software leider nicht. Daran muss der Hersteller noch arbeiten. Gerade im Zusammenhang mit externen Laufwerken, die erst eingeblendet werden müssen. Versteht der User kein Englisch, kommt er ins Stolpern.

Neben der reinen Software hat sich der Hersteller jedoch Gedanken gemacht und Anleitungen zusammengestellt. So muss der Anwender nicht selbst überlegen, ob zum einen die Software das Richtige für sein Problem ist und zum anderen, wie er die Software anzuwenden hat. Besser geht es an dieser Stelle nicht.

Doch trotz der Anleitungen, der einfachen Bedienung und dem hurmorvollem Logo spricht das Preis-Leistungsverhältnis noch nicht für sich. Nach dem Formatieren wurden nicht alle Dateien wiedergefunden, wo vergleichsweise andere Software besser abschneidet. Dazu die fehlende Übersetzung, schließt die Software im Test nur mittelmäßig ab.

Datensicherungssoftware Disk Drill für Windows

Funktionsumfang
Bedienung
Ergebnis
Free-Version inkl. Leistungsumfang

Verbesserungsfähig

Ausbaubare Software hinsichtlich Bedienung und Ergebnis, bei der jedoch die Einfachkeit und der Funktionsumfang passt.

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Dawina Gaebler

Mein Name ist Dawina, ich bin Berlinerin und arbeite als Sachbearbeiterin IT. Computer und Technik haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. In meiner Freizeit spiele ich gerne Computerspiele, bin ansonsten Apple-Userin und selbst im Urlaub brauche ich für meine Spielerein eine Verteilerdose.

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