PC-Komponenten

EKLs Einstieg in die RGB-Welt – Alpenföhn Wing Boost 3 ARGB im Test

RGB-Funktionalität

Doch wie schließen wir das ganze Set in unserem PC an? Hier bietet EKL uns gleich zwei Möglichkeiten. Falls unser Mainboard einen 5V ARGB-Anschluss (3-Pin) besitzt, können wir es direkt über unseren PC steuern. Offiziell unterstützt werden ASRock Polychrome Sync, ASUS Aura Sync, MSI Mystic Light und GIGABYTE RGB Fusion. In unserem Test habe ich Mystic Light genutzt. Mystic Light bietet einige Beleuchtungsmodi, die wir recht frei konfigurieren können. So sind Farbverläufe, Pulsieren, Blinken, statische Farben, und viele weitere Effekte möglich. Man sieht, die Liste ist lang – hier kann jeder nach seinem Geschmack gestalten. Zusätzlich hervorzuheben ist, dass man es so auch mit anderen Produkten, die diese Standards ebenfalls unterstützen, synchronisieren kann.

Doch auch, wenn wir ein älteres Mainboard ohne diese Funktionen besitzen, können wir die RGB-Funktion problemlos nutzen – für diesen Fall wurde ein RGB-Controller beigelegt. Dieser wird per SATA-Anschluss an das Netzteil angeschlossen und dann per Fernbedienung gesteuert. Hier lassen sich ebenfalls statische Farben und einige Modi auswählen – auch mit dieser Methode werden die meisten fündig. Da die Funktionalität über das Mainboard jedoch mehr Möglichkeiten bietet und sich deutlich komfortabler bedienen lässt, sollte dies stets die erste Wahl sein.

Leistungstest

Um die Leistung als Gehäuselüfter zu testen, habe ich diese in den direkten Vergleich zu anderen Lüftern gestellt. Das Testsystem bestand aus einem Ryzen 5 3600, der auf einem MSI X570-A Pro verbaut ist. Gekühlt wurde dieser durch ein Alpenföhn Matterhorn Pure. Gemeinsam mit einer GIGABYTE RX 5600 XT Gaming OC wurde dieser in einem Fractal Design Define 7 verbaut.

Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, wurden die CPU- und die GPU-Kühlung auf konstante Werte gesetzt. Als Grundlage für den Vergleich wurden alle Lüfter auf 900 RPM gestellt. Dies war die Grenze, bei denen die Wing Boost aus dem geschlossenen Gehäuse, aus etwa 50 cm Entfernung, hörbar wurden. In diesem Fall ist ein leichter Luftstrom hörbar, den ich persönlich jedoch nicht als störend wahrnehme. Um das Gehäuse ordentlich zu erwärmen, liefen 20 Minuten Prime95 mit den Einstellungen „Smallest FFT“ und Furmark. Nach 20 Minuten Last wurden CPU- und GPU-Temperatur gemessen.

Absehbar war, dass bei gleicher RPM die 140 mm Lüfter in jedem Fall minimal besser abgeschnitten haben. Auffällig ist aber auch, dass in dieser kleinen Testrunde die Wing Boost die effizientesten, dazu aber auch leisesten Lüfter waren. Die Leistung fällt positiv auf.

Möchten wir nun einen CPU-Lüfter ersetzen, entsteht ein ähnliches Bild. Um dies zu testen, habe ich zuerst den Standardlüfter des Matterhorn Pure 20 Minuten mit Prime95 unter Last gesetzt und die Temperatur gemessen und danach den Test mit den Wing Boost 3 ARBG wiederholt:

Hier zeigt der Lüfter seinen recht hohen statischen Druck. Durch diesen ist er nicht nur als Gehäuselüfter geeignet, sondern eignet sich auch einwandfrei als Lüfterersatz für den CPU-Kühler, oder auch auf einem Radiator.

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Tom Hackmann

Bereits in jungen Jahren ist Gaming zur Leidenschaft geworden. Durch diesen Einstieg ist mein Interesse an PC-Hardware entstanden - so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und verfasse nicht nur Testberichte, sondern arbeite auch Vollzeit in der IT.

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