PC- & Konsolen-Peripherie

Elgato Wave:3 – Das perfekte Mikrofon für Streamer?

Design & Verarbeitung

Beim Aufbau des Wave:3 hält sich Elgato an die üblichen Konventionen. Die Anschlusselektronik ist in einem Kunststoffgehäuse untergebracht, hinter dem schwarzen Metallgitter sitzt die Mikrofonmembran. Auch die Basisplatte und die Schrauben bestehen komplett aus schwarzem Metall, ebenso wie die untere Hälfte des Haltearms. Die Arme selbst sind hingegen aus Kunststoff.

Als Bedienelement ist am Wave:3 lediglich ein Drehknopf untergebracht, mit dem die Lautstärke eingestellt werden kann. Dafür gibt es drei unterschiedliche Modi, die durch ein Drücken des Knopfs gewechselt werden. Je nachdem beeinflusst man die Aufnahmelautstärke selbst, die Lautstärke des Kopfhörerausgangs oder das Lautstärkeverhältnis, in dem der Kopfhörerausgang PC-Klänge und das aufgenommene Signal ausgeben soll.

In der Praxis funktioniert die Eingabe der gewünschten Konfiguration schnell und unkompliziert – einarbeiten muss man sich hier nicht.

Feedback erhält der Nutzer über sieben LEDs oberhalb des Drehknopfs sowie durch die Umrandung desselben, die ebenso beleuchtet ist. Die sieben LEDs visualisieren die jeweilige Lautstärke, wobei es aber mehr Abstufungen als LEDs gibt. Die Farbe des Drehknopfs gibt hingegen an, ob das Mikrofon aufnimmt oder stumm geschaltet wurde. Das Muten erfolgt dabei über eine sanfte Berührung an der Oberseite des Mikrofons. In der Aufnahme ist das kaum zu hören – das ist gut.

Die Verarbeitungsqualität des Wave 3 ist tadellos, alle Bauteile sind sauber gearbeitet und stabil miteinander verbunden. Es wäre aber schön gewesen, hätte Elgato auf noch mehr Metall gesetzt und dem Anschlusskabel zudem einen Sleeve spendiert. Beides ist weder notwendig noch in dieser Preisklasse zwangsläufig üblich, doch hätte es dem Mikrofon geholfen, sich noch weiter von anderen USB-Mikrofonen abzusetzen.

Software

Sobald das Wave:3 am PC angeschlossen wird, kann es umgehend für die Aufnahme verwendet werden – ein Treiber ist nicht notwendig. Trotzdem wird von Elgato eine Software angeboten, die sich an Streamer richtet. Das 87 MB große Programm ist schnell installiert und erlaubt detailliertere Einstellungsmöglichkeiten für die Systemsounds, als es bei Windows üblich wäre.

In der Software lassen sich bis zu acht Kanäle festlegen, die einzeln von Programmen oder dem Mikrofon als Wiedergabemedium ausgewählt werden können. Anschließend kann man für jede Wiedergabe-Gruppe einzeln die Lautstärke für die eigene Wiedergabe und für ein Streaming-Programm festlegen. Wer z. B. während einem Stream Musik hören, diese aber nicht im Stream einbinden möchte, der kann das hier schnell und unkompliziert einstellen.

Das UI der Software ist modern, die Funktionen sind schnell zu verstehen und ebenso schnell einzugeben – hier lässt sich nichts bemängeln. Laut Elgato ist das Programm zusätzlich auch zum hauseigenen Stream-Deck kompatibel, sodass man die Einstellungen dort vornehmen kann. Diese Funktion konnten wir mangels Stream-Deck aber leider nicht testen. Die Bedienung über den PC selbst funktioniert aber in jedem Fall reibungslos.

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